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FamilienMomente / 05. Juli 2019

Sport in der Schwangerschaft? Ja, bitte!

Geht es um Sport, sind viele Frauen gerade zu Beginn einer Schwangerschaft vorsichtig. Wie viel Bewegung ist erlaubt und welche Sportarten sind überhaupt geeignet? Die Unsicherheit ist groß, denn nun achten Sie nicht mehr nur auf sich selbst. Doch die Sorge ist unbegründet: Sport in der Schwangerschaft ist sehr gut für Ihren Körper.

Schwangere Frau beim Sport
© Dirima / stock.adobe.com

Outdoor-Sportarten wie Laufen oder Nordic Walking sind für Sie und Ihr Baby ideal, denn Sauerstoff und moderate Bewegung sind eine perfekte Kombination. Zudem beugen sie Rücken- und Gelenkschmerzen vor und stärken die Muskulatur. Durch den zusätzlichen Sauerstoff und die stetige Bewegung wird Ihr Herz-Kreislaufsystem angekurbelt.

Doch nicht nur Ihr Körper hat etwas davon, auch Ihre Stimmung wird durch Bewegung und frische Luft besser. Gerade bei den schwangerschaftstypischen Stimmungsschwankungen kann das helfen. Aber auch Indoor-Sport hat einige Vorteile. Wir haben Tipps und Ideen, damit Sie gleich loslegen können.

Sie brauchen:

  • bequeme und unterstützende Sportbekleidung
  • Trinkflasche
  • gute Laufschuhe für Lauftraining
  • das richtige Equipment je nach Sportart, z.B. einen Umstandsbadeanzug

Darauf sollten Sie beim Sport in der Schwangerschaft achten:

  • Zu Beginn jeder Sportart ist es wichtig, sich ordentlich aufzuwärmen. Egal, ob es ein langsamer Spaziergang vor der Laufrunde ist, der den Kreislauf auf die anstehende Anstrengung vorbereitet oder Sie sich mit ein paar moderaten Aufwärmübungen vorbereiten. Nach Beendigung des Trainings ist es außerdem ratsam, dass Sie es ebenso langsam ausklingen lassen, damit Ihr Körper wieder zur Ruhe kann.
  • Können Sie noch reden? Wenn Sie sich während des Trainings nicht mehr unterhalten können, ist es zu anstrengend. Verlangsamen Sie das Tempo oder machen Sie eine Pause, um Ihren Körper nicht zu überfordern.
  • Was beim Sport generell wichtig ist, gilt in der Schwangerschaft umso mehr: Trinken Sie genügend. Nicht nur während des Trainings, sondern auch davor sollten Ihre Wasserspeicher gut gefüllt sein. Zum Mitnehmen für unterwegs eignet sich eine kleine Flasche.
  • Egal ob Winter oder Sommer: Die richtige Kleidung ist wichtig. Ihre Kleidung sollte optimal auf die Bewegung und die Temperaturen angepasst sein und genug Bewegungsfreiheit bieten. Je nach Sportart kann es sinnvoll sein, sich eine passende Umstandshose und ein unterstützendes Umstandstop mit Bauchverstärkung zu besorgen. Zusätzlich tut es ein Shirt oder eine Jacke des Partners.
  • Mit Ende des zweiten Trimesters ist es besser, nicht mehr allein Sport zu machen, falls der Kreislauf plötzlich nicht mehr mitspielt. In vielen Städten gibt es mittlerweile Laufgruppen für werdende Mamas. Im Geburtsvorbereitungskurs treffen Sie ansonsten auch andere Schwangere, die vielleicht mit Ihnen zusammen sporteln möchten.

Die richtigen Sportarten für Schwangere

Walking

Wandern oder Nordic Walking sind zu jeder Jahreszeit perfekt für Schwangere. Die ruhige und stetige Bewegung beim Walking fällt Ihnen auch ungeübt leicht und ist so etwas für Anfänger und Fortgeschrittene. Achten Sie auf das richtige Schuhwerk, das für für einen guten Halt und sicheren Stand sorgt. Die Walkingstöcke bieten einen zusätzlichen Halt und helfen bei der korrekten Armbewegung. Diese ist wichtig, um Ihre Rücken- und Rumpfmuskulatur zu stärken.

Wandern

Wandern ist eine gute Alternative, wenn Familie oder Freunde zum Beispiel unbedingt in den Skiurlaub möchten. Mit gutem und festem Schuhwerk, auf ebenen Strecken und am Besten in Begleitung, können Sie sich an der frischen Luft viel bewegen und dabei die Natur genießen.

Joggen

Viele Schwangere haben Bedenken zu joggen. Selbst wenn sie vor Beginn der Schwangerschaft viel gelaufen sind, sind sie nun unsicher. Aber es gibt wenige Einwände, sofern Sie sich gut und gesund fühlen. Gegen einen Lauf in der Natur – oder auch in der Stadt – ist nichts einzuwenden. Wichtig ist nur, dass Sie auf Ihren Körper hören, denn mit der Schwangerschaft können sich die Belastungsgrenzen verschieben. Laufen Sie eher langsamer und kürzer als sonst, dafür regelmäßig.

Yoga und Pilates

Nicht selten entdecken Frauen in der Schwangerschaft Yoga oder Pilates für sich. Die ruhigen Bewegungen und entspannenden Übungen sind perfekt, um Rücken und Rumpf zu stärken und um sich ganz bewusst auf sich und sein Baby zu fokussieren. Achten Sie darauf, dass die Kurse speziell auf werdende Mütter zugeschnitten sind und der Trainer mit Ihnen auf die Schwangerschaft angepasste Übungen durchführt.

Schwimmen

Frauen fühlen sich mit zunehmendem Babybauch oft immer unbeweglicher und schwerer. Schwimmen ist hier die perfekte Bewegungsart, um sich leicht und gesund zu fühlen. Die Bewegungen im Wasser stärken den Rücken und sind auch mit Babybauch einfach umzusetzen. Wenn Sie nicht nur schwimmen wollen, versuchen Sie es doch mit Wassergymnastik. Viele Schwimmbäder bieten Kurse extra für Schwangere an.

Egal, für welche Sportart Sie sich entscheiden, wichtig ist, dass Sie sich dabei wohlfühlen und Spaß haben. Bei Schmerzen, Schwindel oder anderen Beschwerden sollten Sie eine Pause einlegen. Hören Sie auf sich und Ihren Bauch!

„Sport in der Schwangerschaft trägt dazu bei, dass Sie sich fit und gut fühlen. Zusätzlich bereitet es Sie auf die Geburt vor, da sich Ihre Ausdauer, die Beweglichkeit und das Atemvolumen steigern. Zusätzliches Plus: Sport hellt die Stimmung auf und sorgt für mehr Sauerstoff für Sie selbst und Ihr Baby.“ Sarah Müggenburg, Mutter, Schwangerschaftsyogalehrerin und Keleya Mitgründerin

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Stöberen Sie in unseren FamilienMomenten oder besuchen Sie den Gesundheitscoach für werdende Mamas: Keleya.