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FamilienMomente / 04. Februar 2020

Papas neue Rennstrecke: Mit dem Kinderwagen unterwegs

Wenn Papa sein übliches Gefährt gegen einen schnittigen Kinderwagen-Flitzer eintauscht, dann bekommt nicht nur die Mutter etwas Zeit für sich. Solche speziellen Papa-Baby-Spaziergänge sind ein schönes Abenteuer und stärken noch dazu die Eltern-Kind-Bindung.

Papa mit Kinderwagen

Besondere Papa-Aufgaben

Auch für den frisch gebackenen Papa ändert sich mit der Geburt Ihres neuen Babys eine ganze Menge. Und anders als zum Beispiel bei der stillenden Mama, ist es nicht selbstverständlich, welche Rolle er einnimmt. Um aber eine stabile Bindung zu Ihrem Liebling aufzubauen, hilft es enorm, regelmäßige Aufgaben zu übernehmen. So fühlt sich der neue Vater mit seinem Baby immer sicherer und als wichtiger Teil der Familie. Und noch dazu kann er so die Mutter entlasten. Na, wenn das mal kein Zugewinn für alle ist!

Eine tolle Möglichkeit für intensive Zeit zu zweit sind spezielle Papa-Baby-Spaziergänge. Hier kann der Vater seinen Sinn fürs Abenteuer und für schnittige Fahrzeuge ausleben. – Wie viel „cooler Flitzer“ wohl in Ihrem Kinderwagen steckt? Und wie viele PS (= Papa-Stärken) bringt er auf die Piste? Es gibt nur einen Weg das herauszufinden – also Kinderwagen aus der Garage fahren und los geht's!

Mamas kleine Auszeit

Wenn Vater und Kind eine Runde drehen, ist das für die Mutter die ideale Entspannungspause. Endlich ein bisschen Zeit für sich und einfach nur lesen, ein Bad nehmen oder auch ein Nickerchen machen. Vielleicht haben Sie ja Lust, einem Hobby nachzugehen? Oder sie nutzen die Zeit, um endlich einmal ganz in Ruhe etwas zu erledigen. Womöglich wollen Sie schon lange mal wieder mit Ihrer besten Freundin telefonieren oder auch zum Frisör gehen?

Vor allem in den ersten Wochen dauern die Papa-Baby-Spaziergänge sicherlich noch nicht so lange. Aber selbst in einer halben Stunde lässt sich viel erledigen. Oder sie können sich ein wenig erholen und Kraft schöpfen. Danach können Sie die Zeit mit Ihrem Liebling sogar noch mehr genießen.

Mit dem Baby auf Tour

Sie brauchen:

  • praktische Kinderkleidung nach dem Zwiebelprinzip
  • im Winter: Mütze, Handschuhe, Fußsack, Kirschkernkissen, Wind-und-Wetter-Creme
  • im Sommer: dünne Mullwindel, Sonnenhut
  • Kinderwagen
  • Verdeck, Sonnenschirm oder Sonnensegel
  • Regenabdeckung
  • komplett gepackte Wickeltasche
     

Je nach Jahreszeit und Alter Ihres kleinen Schatzes können Sie unterschiedlich lange auf gemeinsame Erkundungstour gehen. Dabei hilft es, folgende Regeln zu beachten:

  • Fangen Sie langsam an. Für den ersten gemeinsamen Spaziergang reichen 15 Minuten.
  • Danach können Sie je nach eigenen Vorlieben und der Lust und Laune Ihres Babys die Dauer allmählich steigern.
  • Auch die Geschwindigkeit sollte am Anfang noch gemächlich sein. Falls Sie richtig joggen wollen, gedulden Sie sich besser noch ein paar Monate, bis Ihr Baby sitzen und seinen Kopf halten kann. Und denken Sie daran, dann einen speziellen Kinderwagen zu benutzen.
  • Vor allem in den ersten Wochen sind Neugeborene (speziell Frühgeborene und untergewichtige Neugeborene) sehr empfindlich und können ihre Körpertemperatur noch nicht gut regulieren. Seien Sie hier also je nach Jahreszeit besonders vorsichtig.
  • Generell sind mit der nötigen Ausrüstung und der richtigen Kleidung auch Regen und warme oder kalte Temperaturen kein Problem.
  • Vermeiden Sie allerdings Sturm, Nebel, Minusgrade spätestens unter -10 °C und Mittagshitze über 30 °C. Nutzen Sie lieber die milderen Temperaturen des Tages.
  • Für Ihre Erkundungstour am besten geeignet ist die Zeit zwischen zwei Stillmahlzeiten. Dann ist Ihr kleiner Weltenentdecker satt und zufrieden und bestimmt für jedes Abenteuer mit Papa bereit.

Auf der Piste: für jedes Wetter und jeden Notfall gerüstet

Um Ihren kleinen Piloten startklar zu machen, ziehen Sie ihn am besten nach dem Zwiebelprinzip an: viele dünne Schichten, die Sie zur Not eben wieder ausziehen. So können Sie immer schnell Anpassungen vornehmen, um Überhitzung oder Unterkühlung zu vermeiden. Die Temperatur Ihres Lieblings kontrollieren Sie ganz einfach im Nacken und am Kopf. Als Faustregel gilt aber, immer eine Schicht mehr als Sie selbst tragen.

Im Winter braucht Ihr Schatz auf jeden Fall eine dicke Mütze und warme Handschuhe. Besonders praktisch und angenehm für Ihr Baby ist außerdem ein dicker Fußsack. Wenn es richtig kalt ist, können Sie zusätzlich ein vorher aufgewärmtes Kirschkernkissen in den Fußsack legen. Für das empfindliche Gesicht des Babys verwenden Sie eine gute Wind-und-Wetter-Creme.

Im Sommer achten Sie ebenfalls darauf, Ihr Baby nicht zu dünn anzuziehen. Nackte Füßchen können Sie beispielsweise mit einer dünnen Mullwindel abdecken. Und wenn Sie Ihren Schatz aus dem Kinderwagen nehmen, setzen Sie ihm am besten einen speziellen Sonnenhut mit breiter Krempe und Nackenschutz auf. Gegen direkte Sonneneinstrahlung im Kinderwagen helfen das Verdeck, ein Sonnenschirm oder auch ein kleines Sonnensegel.

Die Regenabdeckung Ihres Kinderwagens wappnet Sie für Wind und Wetter. Denn die schrecken einen echten Abenteurer natürlich nicht. Im Gegenteil: So können Sie Ihre und die Abwehrkräfte Ihres Lieblings stärken – Solange Sie beide die richtige Kleidung tragen. Und wenn Sie dann auch noch die Wickeltasche für Notfälle mitnehmen, sollten Sie und Ihr kleinen Abenteuertour für alle Eventualitäten gewappnet sein.

Selbst ganz junge Babys sind sehr unterschiedlich. Manche lieben lange Spaziergänge. Andere ziehen die gewohnte Umgebung zu Hause vor. Ein täglicher halbstündiger Spaziergang tut jedem Kind gut, um frische Luft und Vitamin D zu bekommen. Aber alles darüber hinaus können Sie von Ihren und den Vorlieben des Kindes abhängig machen. Unser Hebammen-Tipp