Filialdaten werden geladen.

Ihre Daten werden gesendet.
Nicht Ihre Filiale?
Ändern
Ihre Kaufland-Filiale

Ihre zuletzt gewählten Filialen
FamilienMomente / 29. Mai 2020

Outdoorspiele für Kinder

Im Garten oder generell in der Natur spielen, macht Kindern richtig viel Spaß. Hier können sie nach Belieben toben und gleichzeitig die Welt entdecken. Für Eltern ist das natürlich auch sehr praktisch, schließlich ist das Draußensein gesund – Vitamine werden getankt und die Bewegung tut ihr Übriges, damit es den Kleinen gut geht.

Jungen beim Spielen mit Wasserbomben

Ohne Spielzubehör

Die besten Outdoorspiele ohne Equipment

Die einfachsten Spiele für draußen sind natürlich diejenigen, für die keine Materialien und kein Equipment benötigt werden. Egal, wo man mit den Kindern gerade ist, im Garten, im Park oder auf einer großen Wiese vor dem Haus, diese Ideen lassen sich überall schnell, spontan und einfach umsetzen:

  • Fangen: Den Klassiker kennt jeder, doch neben dem üblichen Fangen gibt es eine Vielzahl von Varianten, die man spielen kann: Zum Beispiel Kettenfangen mit mehreren Spielern, bei dem die Gefangenen zu Fängern werden und man Hand in Hand auf Fangtour der Mitspieler geht. Oder auch das Krebsgangfangen, bei dem sich alle Spieler auf Händen und Füßen mit dem Bauch nach oben über die Fläche bewegen – ganz nebenbei ein tolles Training für den ganzen Körper.
  • Verstecken: Auch Verstecken kann man durch Varianten abwechslungsreicher gestalten, zum Beispiel dadurch, dass der Suchende immer zum Startpunkt zurückkehren muss und den Gefangenen laut ausrufen muss. Das ist das sogenannte Abschlag-Verstecken. Oder Sie spielen es kombiniert mit Fangen, das heißt erst, wenn nach dem Entdecken der andere Spieler auch gefangen wurde, ist das Spiel gewonnen. Es handelt sich dabei also um Versteck-Fangen.
  • Ochs am Berg: Kennen Sie Ochs am Berg noch aus Ihrer Kindheit? Ein Spieler dreht sich mit den Rücken zu seinen Mitspielern und zählt. Hat er zu Ende gezählt, dreht er sich um und alle Spieler, die in der Zwischenzeit versucht haben, die Ziellinie zu erreichen, müssen wie versteinert stehen bleiben. Wer noch wackelt, muss zurück zum Start.

Mit Spielzubehör

Die besten Outdoorspiele mit Material

Noch viel mehr Spaß machen Spiele mit diversen Utensilien. Auch hier gibt es unzählige Möglichkeiten. Angefangen von sehr leicht umsetzbaren Spielen wie Ballspiele. Dazu gehören natürlich Kicken und Werfen, aber auch Spiele, die mehr Vorbereitung benötigen. Haben Sie nicht viel Zeit für die Vorbereitung, können Sie folgende Ideen umsetzen:

  • Sackhüpfen: Zwei alte Jutesäcke und schon geht es los! Wer schafft es, einen abgesteckten Parcours oder eine bestimmte Distanz am schnellsten zu meistern? Sie haben nur einen Sack zur Hand? Dann starten Sie einfach nacheinander und halten die jeweilige Zeit mit einer Stoppuhr fest.
  • Paarlauf: Paarlauf lässt sich leicht umsetzen und benötigt wenig Vorbereitung. Entweder bindet sich das Paar an den Füßen aneinander und sie müssen ohne Umkippen das Ziel erreichen. Oder sie müssen Rücken an Rücken einen Luftballon transportieren, ohne dass dieser bis zur Ziellinie herunterfällt.
  • Seiltänzer: Legen Sie eine lange Leine oder ein Seil auf den Boden. Dann muss jeder Spielteilnehmer barfuß über das Seil balancieren. Bekommen sie es hin, ohne dass sie vom Seil rutschen?

Es gibt natürlich auch Spiele, die ein bisschen mehr Vorbereitung benötigen. Dazu gehört zum Beispiel die allseits beliebte Schnitzeljagd oder zum Beispiel auch Dosenlaufen. Was viele dieser Spiele gemeinsam haben: Sie können die Spielzeit erweitern, da vor dem wirklichen Spielen noch gemeinsam die Materialien, die Sie benötigen, gebastelt werden müssen.

Zwei Kinder im Garten beim Dosenwerfen

Dosenwerfen

Dosenwerfen kennt jeder. Sie und Ihre Kinder wollen das auch einmal ausprobieren? Das Spiel ist schnell gemeinsam gebastelt, vorbereitet und schon kann es losgehen. Und das Tollste daran: Es kann auch mit wenigen Mitspielern umgesetzt werden. Kinder ab einem Alter von vier Jahren können bereits mitspielen.

Das brauchen Sie:

  • sechs alte Konservendosen; am besten scharfe Kanten mit Paketband abkleben
  • Acrylfarbe und bunte Klebebänder
  • drei Tennisbälle
  • einen Stock

So gehts:

Bereiten Sie gemeinsam mit Ihren Kindern die Dosen vor. Die Kinder können diese ganz bunt bemalen und durch Klebebänder, Umwickeln mit Wolle oder Bekleben mit buntem Papier noch zusätzlich dekorieren.

Sind alle Dosen bereit und getrocknet, stellen Sie diese wie eine kleine Pyramide auf – also drei Dosen unten, zwei in der Mitte und eine ganz oben. Dann legen Sie eine Distanz fest und markieren die Abwurfstelle mit einem Stock. Natürlich können Sie, angepasst an das Alter der Kinder, unterschiedliche Abstände festlegen. Dann geht es los. Mit den drei Tennisbällen versucht jeder Spieler, so viele Dosen umzuwerfen, wie möglich.

Für Sie sind sechs Dosen zu einfach? Kein Problem, dann erhöhen Sie den Schwierigkeitsgrad, indem Sie mehr Dosen hinzufügen oder aber den Abstand zu den Dosen erhöhen.

Wasserbomben-Wettrennen

Wer spielt nicht gerne mit Wasserbomben. Gerade, wenn es so richtig heiß ist, bieten sie eine tolle Abkühlung. Doch bevor Sie die Bomben kaputt werfen, haben wir hier noch eine weitere tolle Spielidee für Sie: Warum machen Sie nicht, angelehnt an das Eierlaufen, ein Wasserbomben-Wettrennen? Das geht ganz ohne viel Vorbereitung. Dafür kann man sich nach dem Wettkampf mit den Wasserbomben bewerfen. Mindestens zwei Spieler reichen aus. Geeignet ist dieses Spiel ab etwa drei Jahren.

Das brauchen Sie:

  • zwei mit Wasser gefüllte Eimer
  • einen Kochlöffel oder eine Suppenkelle
  • Wasserbomben

So gehts:

Stellen Sie in einiger Entfernung die beiden Eimer auf. In einem Eimer befinden sich alle gefüllten Wasserbomben. Mit dem Startschuss wird eine Wasserbombe mit dem Kochlöffel oder der Suppenkelle aus dem Eimer gefischt und im Laufschritt zum anderen Eimer gebracht. Unterwegs darf die Wasserbombe nicht herunterfallen und muss heil im anderen Eimer landen.

Es sind verschiedene Varianten möglich: Als Staffelspiel, bei dem man den Kochlöffel übergeben muss und als Team antritt. Oder mit einem Zeitlimit, um zu schauen, wer wie viele Wasserbomben sicher in den anderen Eimer befördert. Alternativ erhöhen Sie den Schwierigkeitsgrad, in dem Sie einen kleinen Hindernislauf mit Gartenmöbeln und anderen Gegenständen bauen. Wer gerade keine Wasserbomben zur Hand hat, kann das Spiel auch mit kleinen Plastikbällen spielen.

Junge im Garten beim Zielwerfen

Zielwerfen

Wurfspiele sind beliebt. Einen leicht erhöhten Schwierigkeitsgrad hat unser Zielwerfen. Auch hierfür werden nur wenige Materialien benötigt, um viel Spaß zu haben. Allerdings ist die Vorbereitung etwas aufwändiger, da Ihre Nähmaschine zum Einsatz kommen muss. Dieses Spiel ist unabhängig von der Anzahl der Spieler und kann bereits von Kindern ab vier Jahren gespielt werden.

Das brauchen Sie:

  • einen großen, stabilen Pappkarton
  • ein paar Steine oder alternativ fünf Pappteller
  • bunte Stifte und Farben, zum Beispiel Wassermalfarben
  • Stoffe in bunten Farben
  • Sand
  • Stock
  • Schere

So gehts:

Nehmen Sie den großen stabilen Pappkarton und schneiden Sie ein Loch mit etwa 15 Zentimeter Durchmesser nahe des oberen Randes. Nähen Sie dann aus dem Stoff kleine Säckchen und befüllen Sie diese mit Sand. Am besten machen Sie aus einem Stück Stoff immer drei gleiche Säckchen. So kann sich jeder Spieler nachher eine Farbe oder ein Muster aussuchen und erkennt seine Wurfsäckchen wieder.

Während Sie nähen, können Ihre Kinder den Pappkarton bunt bemalen. Sollten Sie die Variante mit Papptellern wählen, können auch diese Ziele bunt bemalt werden. Jeder Teller sollte außerdem eine unterschiedliche Nummer tragen, zum Beispiel 5, 10, 20, 50 und 100. Dies kennzeichnet die Punktezahl, die der Spieler erhält, wenn er den Teller trifft.

Ist ihre Zielscheibe fertig, legen sie diese leicht geneigt auf ein paar Steine. Bei der Variante mit Tellern, legen Sie diese in einer Reihe auf den Boden, sodass die Nummer 5 am nächsten am Werfer platziert ist und die Nummer 100 am weitesten entfernt. Geben Sie mit einem Stock eine Abwurfwurflinie vor und schon geht es los. Jeder Werfende hat drei Versuche: Anschließend wird die Summe seiner erzielten Tellerpunkte addiert.

Alternativen

Sie haben keinen Pappkarton oder Pappteller zur Hand? Sie können die Ziele auch durch Kreide oder zum Beispiel eine auf den Boden gelegte Leiter markieren. Für Fortgeschrittene ist es natürlich auch möglich die Zielscheibe aus Holz zu bauen.

Fazit: praktische Spielideen mit großem Spaßfaktor

All diese Spiele lassen sich prima mit Kindern vorbereiten und spielen. Und bis auf die Wasserbomben können Sie sie, einmal gebastelt, jederzeit wieder herausholen, um erneut damit zu spielen. Auch nehmen alle Materialien wenig Platz weg, das heißt, Sie können sie auch immer gut mitnehmen, wenn Sie einmal woanders als zu Hause spielen wollen. So steht dem nächsten Spielspaß nichts im Wege.

Helfen Sie uns, unsere Webseite zu verbessern

Wir freuen uns, wenn Sie sich circa 3 Minuten Zeit für die Befragung zu unserer Internetseite nehmen. Ihre Antworten werden selbstverständlich absolut anonym und vertraulich behandelt.

Helfen Sie uns, unsere Webseite zu verbessern