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FamilienMomente / 03. Februar 2019

Die erste Nacht bei den Großeltern – so stimmen Sie Ihr Kind ein

Ganz schön aufregend, wenn die Kleinen das erste Mal außer Haus übernachten, auch wenn sie bei den Großeltern gut aufgehoben sind. Damit Heimweh keine Chance hat, helfen ein paar Tricks und eine kleine Notfall-Ausrüstung.

Die erste Nacht bei Oma und Opa
© Mareen Fischinger / Photodisc / Getty Images

Übung macht den Meister

Die erste Nacht außer Haus schlafen ist ein großer, aufregender Schritt für Ihr Kind. Und natürlich auch für Sie als Eltern. Am besten klappt diese Übernachtung auswärts allerdings, wenn Sie möglichst entspannt mit ihr umgehen. Denn dann kann Ihr Kind das Gleiche tun.

Damit Sie beide die Situation als ganz natürlich empfinden, ist es besonders hilfreich zu üben. Bestenfalls ist Ihnen die Umgebung vertraut, weil Sie beispielsweise sowieso oft bei Oma und Opa zu Besuch sind. Legen Sie Ihren kleinen Sonnenschein dort regelmäßig für seinen Mittagsschlaf hin. Auch ein gemeinsames Probe-Übernachten, bei dem Ihr Kind von Oma ins Bett gebracht wird, kann allen viel Sicherheit geben.

Sie brauchen:

  • Lieblingsspielsachen
  • Reisebett
  • Schlafsack
  • Strampelanzug
  • Kinderzahnbürste
  • Lieblingsbuch
  • Lieblingsstofftier
  • Aufnahme Ihrer Stimme oder kleines Video

Alles ganz normal

Wenn der große Tag da ist, kündigen Sie genau an, wann Sie zurück sind. Und vermitteln Sie Ihrem Liebling, wie toll es doch ist, bei den Großeltern zu übernachten. Dann ist es ein Grund zur Freude und nicht zur Sorge. Bringen Sie Ihr Kind nicht erst zur Schlafenszeit zu Oma und Opa, damit es sich schon an die Umgebung gewöhnen kann. Packen Sie auch die Lieblingsspielsachen ein, die vertraut sind und mit denen Ihr Kind immer viel Spaß hat.

Vielleicht hat Ihr Baby ja sogar schon ein Bett bei seinen Großeltern. Andernfalls ist ein ihm bekanntes Reisebett mit seinem Schlafsack und Strampelanzug eine gute Idee. Wenn nachts alles genauso riecht wie zu Hause, sorgt das bereits für Wohlbefinden. Und beim nächtlichen Aufwachen ist Oma natürlich sofort zur Stelle.

Bereiten Sie sich gut vor

Falls Sie ein gemeinsames Abendritual haben, sollte Oma dieses auch möglichst genau einhalten. Je nach Alter kann das Kind sogar dabei helfen, an die verschiedenen Schritte zu erinnern. Kommt zuerst das Zähneputzen oder das Umziehen? Wird das Gute-Nacht-Lied vor der Geschichte gesungen oder danach?

Für den Notfall können Sie haarklein aufschreiben, wie das Ritual genau funktioniert, was Ihren kleinen Schatz am besten beruhigt und was er gar nicht mag. Das gibt Ihnen ein sicheres Gefühl und Oma auch. Und wenn dann noch das Lieblingsstofftier zum Kuscheln da ist und für schwierige Situationen vielleicht sogar eine Aufnahme Ihrer Stimme oder ein kleines Video, kann Ihr Kind bestimmt seelenruhig schlummern.

Für junge Eltern ist es wichtig, auch mal Zeit für sich zu haben. Um das Übernachten auswärts mit Ihrem kleinen Sonnenschein zu üben, können Sie zu Anfang ganz normale Abende als Paar planen, die Sie im Notfall wieder absagen. Und dann probieren Sie es einfach an einem anderen Tag nochmal. Unser Hebammen-Tipp