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FamilienMomente / 28. Januar 2021

Spielerisch lernen: So macht Kindern das Zähneputzen Spaß

Damit die Milchzähne der Kleinen lange strahlend weiß bleiben, haben wir Tipps für die tägliche Zahnpflege für Sie. Mit lustigen Liedern und Reimen wird auch Ihrem Sonnenschein das Zähneputzen Freude machen.

Mutter und Tochter beim Zähneputzen
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Zahnputztechnik

Von Beginn an richtig putzen

Richtig Zähne putzen – die KAI-Methode

Auch wenn die Milchzähne in wenigen Jahren ausfallen, darf ihre Pflege nicht vernachlässigt werden. Gesunde Milchzähne legen den Grundstein für die bleibenden Zähne. 

Ab wann müssen Kinder Zähne putzen?

Ihr kleiner Sonnenschein ist unruhig, weint häufiger als sonst und sucht vermehrten Körperkontakt zu Ihnen? Dann ist es wohl soweit – die ersten Zähnchen bahnen sich ihren Weg an die Oberfläche. Und genau zu dieser Zeit, sobald der erste Milchzahn nach circa sechs Monaten durchgebrochen ist, kann es mit dem Zähneputzen losgehen. Ebenso wie bei Erwachsenen müssen die Zähne morgens und abends geputzt werden. Damit die Kleinen sich daran gewöhnen und das Zähneputzen ganz von allein in ihren Alltag integrieren, helfen Rituale. Putzen Sie gemeinsam mit Ihrem Kind die Zähne oder planen Sie feste Zeiten dafür ein, beispielsweise vor dem Anziehen.

Wie werden die Zähne richtig geputzt?

Sie tragen als Elternteil von Beginn an eine große Verantwortung, was die Zahngesundheit Ihres Kindes und dessen späteres Verhältnis zur Mundhygiene angeht. Zahnärzte geben Ihnen mit der sogenannten KAI-Methode eine Technik an die Hand, mit der bei richtiger Anwendung nichts schief gehen kann. KAI steht für „Kauflächen“, „Außenflächen“ und „Innenflächen“ und gibt nicht nur die Stellen vor, an denen geputzt werden soll, sondern auch die entsprechende Reihenfolge. Wichtig ist immer: Putzen Sie erst den Ober- und anschließend den Unterkiefer. In unserer Infografik finden Sie die Anleitung in der Übersicht.

Ausrüstung

Was brauchen Sie für das Zahneputzen?

Um bestens für das erste Zähneputzen ausgerüstet zu sein, benötigen Sie nur wenige Utensilien.

  • Zahnbürste: Greifen Sie zu einem kleinen Bürstenkopf mit extraweichen Kunststoffborsten. Auch wenn die Zahnbürste und die Zähne noch kleiner sind, gelten schon dieselben Regeln wie bei den Großen. Für die Reinigung der ersten Milchzähne sollte der Zahnbürstengriff dick genug sein, um gut in der kleinen Hand zu liegen. Ebenso wichtig ist es, dass der Bürstenkopf weniger als zwei Zentimeter groß ist, um beim Putzen jede Stelle zu erwischen.
  • Zahnpasta: Ab dem sechsten Monat dürfen Sie die Zähne Ihres Kindes mit einer erbsengroßen Menge Babyzahnpasta reinigen. Diese ist speziell auf die Bedürfnisse der Kleinsten angepasst. Nach und nach steigen Sie auf eine Kinderzahnpasta um und greifen schließlich ab dem sechsten Lebensjahr zu einer Junior- oder auch Erwachsenenzahnpasta.
  • Zahnseide: Da die Zahnbürste nur etwa 60 Prozent der Zahnoberfläche erreicht, können sich Kariesbakterien in den Zahnzwischenräumen ansiedeln. Da hilft nur Zahnseide, auch wenn die Milchzähne zum Glück oft weiter auseinanderstehen als bei uns Erwachsenen.
  • Gerät zur Zeiterfassung: Experten empfehlen, dass die Zähne Ihrer Kleinen zwei bis drei Minuten sanft mit der Kinderzahnbürste geputzt werden. Nur so lassen sich der hartnäckige Zahnbelag und Essenreste wirksam entfernen. Um die Zeit im Auge zu haben und auch Ihren kleinen Sonnenschein bei Laune zu halten, können Sie ganz klassisch eine Sanduhr nutzen. Eine Alternative sind Apps von diversen Anbietern, die in einer Zeitspanne von zwei bis drei Minuten bunte Bilder und Figuren zeigen und so die Zeit des Zähneputzens angenehm gestalten.

Lieder und Reime

So begeistern Sie Ihre Kinder für das Zähneputzen

Geimeinsames Singen und lustige Gedichte tragen zum stressfreien Zähneputzen bei. Wir haben die schönsten Reime und Lieder für Sie zusammengestellt.

Lieder

Besonders beliebt sind Zahnputztexte auf der Grundlage altbekannter Kinderlieder-Klassiker. Singen Sie das Zahnputzlied zur Melodie von „Ein Männlein steht im Walde”:

Wir putzen unsere Zähne von Rot nach Weiß.
Wir führen unsere Bürste stets rund im Kreis.
Morgens, wenn ich früh aufsteh,
abends, wenn zu Bett ich geh,
putz ich meine Zähne so weiß wie Schnee.

Zur Melodie von „Summ summ summ, Bienchen summ herum“ können Sie dieses Liedchen trällern:

Hei, dei, das – Putzen, das macht Spaß.
Auf und ab und hin und her,
links und rechts und kreuz und quer.
Hei, dei, das – Putzen, das macht Spaß.
Hei, dei, das – Putzen, das macht Spaß.
Und nach all den süßen Sachen,
woll’n wir die Zähne sauber machen.
Hei, dei, das – Putzen, das macht Spaß.
Hei, dei, das – Putzen, das macht Spaß.
Und wenn’s jeder so genau nähme,
hätte jeder nur gesunde Zähne,
hei, dei, das – Putzen, das macht Spaß.

Reime

Reime stehen bei den Kleinen meist hoch im Kurs. Probieren Sie es aus:

  • Zähne putzen, Zähne putzen das kann jedes Kind. Zähne putzen, Zähne putzen bis sie sauber sind. Und sind die Zähne sauber, jaaaaa, dann schreien wir laut: „hurraaaaaaaaa”!
  • Ich bin ein wildes Krokodil, das seine Zähne putzen will. Auf und ab von Rot nach Weiß, pass auf, dass ich dich nicht beiß!
  • Uaaaaaaah! Das Löwenmaul ist so verschmutzt, sodass der Löwe es gleich putzt! Aaaaaaaaa! Die Zähne putzt das Krokodil und stöhnt: „Warum sind es so viel?” Wau, wau! Der Hund zeigt nur die weißen Spitzen. Die Bürste bringt sie gleich zum Blitzen. Und du mein liebes Schleckermaul? Sei zum Putzen nicht zu faul! Nun mach auch du mal ganz laut: „Aaaaaaaaaa!” Die Zähne sind gleich blank – Hurra!

Tipps für Putzmuffel

Karies, das kleine Zahnmonster

Hat Ihr Sonnenschein trotz Liedern, Reimen und Geschichten keine Lust auf das Zähneputzen und stellt sich quer? Kontern Sie mit guter Laune und kreativen Ideen statt mit Zwang und Stress. Mit folgenden Tipps greift bestimmt auch der größte Zahnputzmuffel zur Zahnbürste:

„Mama, Zähneputzen ist langweilig!“

Beweisen Sie Ihrem Kind das Gegenteil, indem Sie das tägliche Ritual so bunt wie möglich gestalten. Lassen Sie Handpuppen wie das Kasperle auf spielerische Weise das richtige Zähneputzen vorführen. Sanduhren mit Melodie geben Zeit und Ton an. Schließen Sie Wetten ab, wer seine Zähne am gründlichsten putzen wird. Einen besonderen Bezug zur Zahnputzroutine stellen Sie her, wenn Sie Ihren kleinen Sonnenschein im Supermarkt selbstständig die Zahnbürste und Zahnpasta auswählen lassen.

„Ich kann das allein!“

Es ist toll, wenn Ihr Kind alles selbst machen möchte. Lassen Sie es ruhig die Zahnbürste entdecken und erforschen. Wenn dabei noch ein paar Zähne sauber werden, ist das umso besser. Mit etwa zwei Jahren sollte Ihr kleiner Sonnenschein motorisch in der Lage sein, die Zahnbürste selbst zu halten und zu führen. Nachputzen wird aber noch lange Ihre Aufgabe sein. Zahnärzte raten zum Nachputzen, bis die Kinder die Schreibschrift flüssig beherrschen. Erst in der Grundschule haben sie die motorischen Fähigkeiten, sich gründlich allein die Zähne zu putzen.

Bleiben Sie bei Ihrem Kind und etablieren Sie das Zähneputzen als ein liebevolles Ritual. Tauschen Sie beispielsweise die Rollen und lassen Sie Ihr Kind Ihre Zähne putzen. Oder tanzen Sie, schneiden Sie Grimassen – wer ist nicht gerne Gast auf einer Zahnputzparty?

„Mama, warum muss ich denn Zähne putzen?“

Nur wenige Kinder lassen sich von dem Argument überzeugen, dass sie Zähne putzen müssen, damit diese nicht von Karies befallen werden. Was aber, wenn Sie Karies als kleine Zahnmonster darstellen, die aus dem Mund vertrieben werden müssen? Ihr Kind als Retter seiner eigenen Zähne – das spornt an und schafft trotzdem Bewusstsein für Zahnhygiene.

Binden Sie das tägliche Zähneputzen in ein kleines Ritual ein, anstatt in der morgendlichen Eile Ihren Sonnenschein dazu antreiben zu müssen. Eine entspannte Grundstimmung schafft einen schönen Moment für das Zähneputzen, bei dem sich alle wohlfühlen. Unser Erzieherinnen-Tipp