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FamilienMomente / 10. Dezember 2019

Familienausflug mit Kindern: Entdeckungstour im Winterwald

Wie verhalten sich Waldtiere und -pflanzen im Winter? Gehen Sie mit Ihren Kindern auf Entdeckungstour. Wir haben die Tipps, wie sie mit einfachen Mitteln aus einem langweiligen Spaziergang ein spannendes Abenteuer machen können.

Kind im Schnee

Was gibt es zu beachten?

Worauf sollten Sie bei einem Winterspaziergang mit Kindern achten?

Sie haben die Familie davon überzeugt, das mollig-warme Zuhause zu verlassen und sich gemeinsam in die Winterlandschaft zu stürzen? Bevor es losgehen kann, sagen wir Ihnen, was es alles vor dem Ausflug in die Kälte zu beachten gibt.

Aufwärmen von innen

Vor allem wenn Sie einen etwas längeren Winterspaziergang unternehmen, können Sie Ihren kleinen und großen Begleitern eine warme Freude machen. Packen Sie einfach eine gut isolierende Flasche gefüllt mit einem Heißgetränk ein. Ein Schluck Tee wirkt bei winterlichen Temperaturen manchmal Wunder und stärkt die Kräfte der Kleinen für ein paar weitere Meter durch den Schnee.

Der Zwiebellook

Viele dünnere statt wenige dicke Schichten Kleidung übereinander tragen – wer kennt ihn nicht, den guten alten Zwiebellook? Dieser ist im Winter tatsächlich wichtiger denn je. Gerade, wenn die Kleinen noch voller Energie einen kurzen Sprint zum nächsten Baum hinlegen, aber dann irgendwann leicht geschwitzt eine kurze Verschnaufpause benötigen, sind die unterschiedlichen Kleidungsschichten genau das Richtige.

Sonnenschutz auch im Winter

Es ist kalt draußen, braucht man da wirklich Sonnenbrille und Sonnencreme? Oft wird der Sonnenschutz im Winter vollkommen unterschätzt oder einfach vergessen. Dabei ist das gerade im Winter noch viel wichtiger als im Sommer: Der Schnee reflektiert das Sonnenlicht und das trifft mit aller Kraft auf Augen und Haut. Vor allem die empfindliche Kinderhaut muss für einen sonnigen Winterspaziergang gut geschützt werden.


Tiere und Pflanzen im Winterwald

Was gibt es in einem winterlichen Wald zu entdecken?

Frostschneckling

Frostschneckling

Kennen Sie schon den Frostschneckling? Dieser erblickt als letzter unter den essbaren Pilzen das Licht der Welt. Er braucht frostige Nächte zum Ausbilden von Samen sowie Frucht. Sie finden ihn meist im Wurzelbereich junger Kiefern und an lichten Waldrändern.

Tiere in Winterruhe

Eichhörnchen

Die eisigen Temperaturen sind für viele Tiere zu kalt zum Überleben, also müssen sie sich etwas anderes einfallen lassen. Wir unterscheiden hierbei zwischen Winterschlaf und Winterruhe. Echte Winterschläfer sind Fledermäuse, Siebenschläfer, Hamster und Murmeltiere. Sie senken ihre Körpertemperatur und alle Körperfunktionen drastisch ab. Winterruhe ohne Absenkung der Körpertemperatur halten Dachs, Eichhörnchen, Waschbär und Braunbär.

Enten

Ente auf zugefrorenem See

Es gibt aber auch Tiere, die den Winter über aktiv bleiben und dabei so ihre Tricks haben – wie zum Beispiel Enten. Sie stehen den ganzen Winter „barfuß“ auf dem Eis oder paddeln durchs eiskalte Wasser. Das Geheimnis lautet: kalte Füße. In die Entenfüße gelangt nur wenig Blut und dieses kühlt auf dem Weg dorthin auf bis zu sechs Grad ab. So ist der Unterschied zur Bodentemperatur gering und kaum spürbar für die Tiere.

Rehe, Hirsche, Gämse

Rehe

Auch Rehe, Hirsche und Gämse können sich gut an den Winter anpassen. Sie haben ein schützendes Fell und futtern sich Fettreserven an. Diese werden nur angezapft, wenn sie sich bewegen müssen. Ansonsten verharren sie im Schnee und befinden sich somit auch im Winterruhemodus. Kleinste Mengen an Futter reichen ihnen dann vollkommen aus.

Waldspitzmäuse

Waldspitzmaus

Eine besondere Strategie haben Waldspitzmäuse. Sie schrumpfen einfach im Winter – das spart Energie und verbraucht weniger Futter. So können Sie den Winter über aktiv bleiben.

Marienkäfer

„Eingefrorene” Marienkäfer

Einige Insekten haben ein eigenes Frostschutzmittel in ihrer Körperflüssigkeit. Marienkäfer zum Beispiel produzieren körpereigenes Glycerin, das den Gefrierpunkt der Körperflüssigkeit senkt. Wenn es draußen also richtig kalt wird, kühlen sie aus und fallen in Winterstarre. Ihre Körpertemperatur kann dabei unter null Grad fallen, ohne dass die Kleinen erfrieren.


Erkundungsspiel

So wird aus einem Spaziergang eine abenteuerliche Entdeckungstour

Auch wenn ein winterlicher Spaziergang wunderschön sein kann, gehört er bei vielen Kindern nicht gerade zur Lieblingsbeschäftigung. Machen Sie den nächsten Rundgang durch den Wald einfach zu einem kleinen Erkundungsspiel. So kann ein richtiges Abenteuer daraus werden, und vielleicht müssen Sie danach sogar öfter mit den Kleinen auf Entdeckungstour.

Diese Utensilien brauchen Sie für das Erkundungsspiel:

  • Taschenlampen: Es gibt auch dunkle Ecken im Wald, die man mit einer Taschenlampe bestens erkunden kann.
  • Stift und Checkliste: Damit können Sie die entdeckten Pflanzen und Tiere abhaken.
  • Rucksack: Tolle Fundstücke wie Kastanien, Äste oder Steine können so hervorragend gesammelt und nach Hause transportiert werden.
  • Gut isolierende Flasche gefüllt mit einem Heißgetränk: Damit machen Sie bestimmt allen eine warme Freude.

Spielanleitung

  1. Legen Sie vorab die Route Ihrer Entdeckungstour fest. Planen Sie hierfür eine Strecke ein, von der Sie wissen, dass Sie bei einem normalen Spaziergang nicht länger als eine Stunde dauern würde. Am besten eignen sich natürliche Rundgänge, die sowohl weite Wiesen und Felder als auch Waldwege beinhalten. So ist von allem etwas dabei.

  2. Erzählen Sie Ihrer Familie von dem geplanten Erkundungsspiel: Wir haben heute ein kleines Adventsabenteuer geplant. Macht euch alle bereit, zieht euch warm an und freut euch auf eine winterliche Erkundungstour durch den Wald.

  3. Händigen Sie allen Familienmitgliedern die Checkliste aus und besprechen Sie diese vorab. Vielleicht kennen die Kleinen noch nicht alle gesuchten Pflanzen oder Tiere. Dann können Sie erst mal darüber sprechen und Ihnen ein paar Hinweise geben.

  4. Legen Sie Spielregeln fest:
    a.    Je nachdem wie viele Teilnehmer es sind, können Sie entweder jedem eine Checkliste aushändigen. So spielt jeder für sich und hakt seine Entdeckungen ab. Oder Sie bilden Teams und geben jedem Team eine Checkliste. Oder Sie spielen einfach alle gemeinsam mit einer Checkliste.
    b.    Nur derjenige, der eine Entdeckung zuerst gesehen hat, darf diese auf seiner Liste, oder der seiner Gruppe abhaken.  
    c.    Vor allem bei kleineren Kindern sollten Sie festlegen, dass sich Ihre Gruppen nicht zu weit voneinander entfernen sollten.
    d.    Am Ende gewinnt der, der die meisten Entdeckungen auf seiner Checkliste abhaken konnte.

  5. Es geht los: Erkunden Sie zusammen mit Ihren Lieben die Strecke. Halten Sie die Augen und Ohren offen und genießen Sie Ihr winterliches Abenteuer.

Rezepte: Heißgetränke

Heiße Getränke zum Aufwärmen für danach