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Das erste Mal durchgeschlafen

Lange habt ihr euch als Eltern diese Nacht herbeigesehnt und nun ist es tatsächlich passiert: Kein einziges Mal wurdet ihr von eurem Baby aus dem Schlaf gerissen. Das muss gefeiert werden!

✔️ in Zusammenarbeit mit Judith Fuchs, Hebamme

Schlafbedarf von Babys

Der Tag-Nacht-Rhythmus von Säuglingen

Du wurdest in den letzten Monaten oft von deinem Baby geweckt. Umso überraschender kommt die Nacht, in der dein Kind das erste Mal durchschläft. Ab wann kannst du damit rechnen und wie groß ist der Schlafbedarf eines Säuglings?

Ab wann schläft ein Baby durch?

Innerhalb des ersten Lebensjahres spricht man vom Durchschlafen, wenn ein Kind sechs Stunden am Stück schlummert. Das ist ein großer Entwicklungsschritt für ein Baby. Wann es soweit ist, variiert stark von Kind zu Kind. Schraube deine Erwartungen herunter und habe Geduld. Der Schlafbedarf und -rhythmus von Säuglingen stellt sich in der Regel wie folgt dar:

  • In den ersten Lebensmonaten schlummert ein Baby nicht länger als drei bis vier Stunden am Stück. Ursachen hierfür sind beispielsweise Hunger, Durst oder eine volle Windel.
  • Ab dem sechsten Monat beginnen Säuglinge, einen Tag-Nacht-Rhythmus zu entwickeln, wie wir ihn kennen. Die nächtlichen Schlafphasen werden länger und ausgiebiger, sogar sechs bis acht Stunden sind möglich.

Je älter ein Kind wird, desto besser lernt es, sich selbst zu beruhigen und so wieder in den Schlaf zu finden. Aber auch wenn dein Schatz bereits über ein Jahr alt ist, kann er zeitweise aufwachen, obwohl er vorher durchgeschlafen hat. Gründe dafür sind zum Beispiel Entwicklungsschübe oder Erkältungen.

Hilfreiche Tipps und Tricks, wie du eine geeignete Schlafumgebung schaffst und dein Kind beim Einschlafen unterstützt, findest du in unserem FamilienMoment über den Babyschlaf.

Wie viele Stunden Schlaf benötigt mein Kind?

Viel- und Wenig-Schläfer gibt es tatsächlich von Geburt an. Manche Babys benötigen bis zu 18 Stunden Schlaf pro Tag, andere kommen schon mit zehn Stunden aus und sind trotzdem ausgeruht. Allerdings beziehen sich diese Angaben darauf, wie viel Schlaf ein Kind insgesamt benötigt. Das heißt nicht, dass er am Stück stattfindet.

Um dir eine Übersicht über die ungefähre Schlafdauer von Kindern zu geben, lohnt sich ein Blick auf die Tabelle der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin e.V. Es handelt sich um gerundete Angaben zur Orientierung.

Alter in Jahren

Mittlere Schlafdauer pro Tag in Stunden

0,5

14 ± 4

1

14 ± 3

2

13 ± 3

5

11 ± 2

10

10 ± 2

15

8 ± 1

Dein Kind hat Probleme mit dem Schlaf?

Wenn du das Gefühl hast, dass dein Kind zu wenig schläft, führe über circa drei Wochen ein Tagebuch. Dort trägst du ein, wie lange und wann dein Sonnenschein geschlummert hat. Außerdem notierst du, wie hoch die Temperatur und wie hell es im Kinderzimmer war, ob die Nachtruhe von Geräuschen gestört wurde oder Ruhe herrschte. Dieses Vorgehen kann dabei helfen, mögliche Ursachen für Schlafprobleme zu ermitteln. Wenn du dir Sorgen machst, frage einen Arzt um Rat.


Das erste Mal durchgeschlafen

Feiere diesen Meilenstein mit einem Familienfrühstück

Auch wenn sicher noch viele schlaflose Nächte folgen werden, ist die erste Nacht ohne jede Unterbrechung ein besonderes Ereignis. Das muss gefeiert werden – zum Beispiel mit einem reichhaltigen Familienfrühstück. 


Erinnerung festhalten

Erstelle für deinen Schatz eine Meilenstein-Karte

Mit selbst gestalteten Karten kannst du die Entwicklung deines Babys auf besonders schöne Weise festhalten und dich später immer wieder daran erinnern. Bastel eine süße Trophäe für deinen Schatz. Wie das geht, liest du in unserer Anleitung.

Der gesellschaftliche Druck, dass ein kleines Kind durchschlafen muss, ist häufig extrem groß. Versuche, den besten Weg für dich und dein Kind zu finden, dieser kann ganz individuell sein. Hebamme Judith Fuchs

Über Judith Fuchs

Hebamme

Portrait: Judith Fuchs

Judith Fuchs begleitet als Hebamme Schwangere und ihre Familien während der Schwangerschaft und der Geburt im Geburtshaus sowie zu Hause. Sie steht ihnen außerdem während des Wochenbetts und der Stillzeit unterstützend zur Seite. Eine respektvolle, individuelle und interventionsarme Betreuung sind ihr dabei ein Herzensanliegen. In unseren FamilienMomenten klärt sie als Expertin über alle Themen rund um Schwangerschaft, Geburt und Stillzeit auf. Judith Fuchs hat selbst zwei Kinder.


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