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FamilienMomente / 03. März 2019

Gesund und entspannend – die Babymassage

Gibt es etwas Schöneres als eine Massage durch zwei liebevolle Hände? Auch unsere Allerkleinsten genießen diese intensive Form der Berührung durch Mama oder Papa. Wir verraten Ihnen, worauf es ankommt.

Babymassage
© markokg / Getty Images

Wundermittel Babymassage

Zarte Berührungen, sanfte Liebkosungen und leichte Streicheleinheiten – Körperkontakt ist für Ihr Kind das Tollste! Besonders schön geht das bei einer Babymassage. Sie bringt pure Entspannung für Ihren Sonnenschein und für Sie. Regelmäßige Massagen können Ihr Baby so beruhigen, dass es seltener weint und besser schläft. Auch bei Verdauungsproblemen kann eine Babymassage Wunder wirken.

Aber nicht nur Ihr Liebling, auch die Eltern profitieren von der tiefen Verbindung, die eine Babymassage mit sich bringt. Gerade für frischgebackene Väter sind sie eine gute Gelegenheit für kuschelige Momente. Mit ritualisierten Papa-Massagen können sie sich hervorragend einbringen und fühlen sich von Anfang an ganz nah dabei.

Sie brauchen:

  • sanfte Musik
  • Wärmelampe
  • weiche Babydecke oder Handtücher
  • hochwertiges Babyöl (gekauft oder selbst gemacht)
  • Mulltücher

Sanfte Streicheleinheiten

Machen Sie es sich mit leiser Musik in einem warmen Zimmer ohne Luftzug gemütlich. Falls es zu kalt sein sollte, können Sie mit einer Wärmelampe nachhelfen. Fast alle Kinder lieben es, nackt und frei strampeln zu dürfen. Genießen Sie den Moment und erfreuen Sie sich an Ihrem Sonnenschein.

Betten Sie ihn auf eine Babydecke oder ein weiches Handtuch. Für die Massage ist ein Massageöl ideal. Besonders hautfreundlich sind Pflanzenöle, die viel Linolsäure enthalten, wie zum Beispiel Traubenkernöl. Halten Sie ein paar Mulltücher für kleine Unfälle bereit. Schließlich trägt Ihr Schatz gerade keine Windel.

Die richtigen Handbewegungen

Massieren Sie zunächst mit warmen Händen und sanften, kreisenden Bewegungen die Brust des Babys, dann die Beine, Füße und Zehen, anschließend die Arme, Hände und Finger. Drehen Sie Ihr Kind vorsichtig auf den Bauch, um den Rücken zu massieren. Abschließen können Sie mit dem Bauch oder dem Kopf.

Ihr Baby hat keine Lust auf den Bauch gedreht zu werden? Oder genießt heute gar keine Massage? Dann probieren Sie es einfach morgen wieder. Stellen Sie sich ganz auf Ihr Kind ein und genießen Sie den innigen Kontakt. Und noch ein Tipp: Idealerweise sollte Ihr Baby weder zu hungrig noch zu satt oder zu müde sein während der Massage. Ein guter Zeitpunkt für viele Familien ist innerhalb des Abendrituals, gerne vor oder nach dem Baden.

DIY-Massageöl

Sie brauchen:

  • 100 ml Traubenkernöl
  • 10 g getrocknete Kamillenblüten

So geht’s:

  • Erwärmen Sie das Öl im Wasserbad auf circa 60 Grad Celcius.
  • Geben Sie die getrockneten Blüten hinzu und lassen Sie das Öl bei konstanter Temperatur eine Stunde lang ziehen.
  • Die Blüten können Sie leicht mithilfe eines Kaffeefilters heraussieben.
  • Füllen Sie das Öl in eine saubere, verschließbare Flasche.
Babymassagen sind nicht nur gesund, sie fördern auch die Entwicklung der Nervenzellen und die Motorik des Babys. Und natürlich stärken sie die Eltern-Kind-Bindung. Wenn Ihr Liebling sie mag, lohnt es sich auf jeden Fall, Zeit für diese kuscheligen Auszeiten zu nehmen! Unser Hebammen-Tipp