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Trendcheck / 05. April 2019

Mit der Glyx-Diät den Blutzuckerspiegel in Schach halten

Bei der Glyx-Diät sollen ausschließlich Lebensmittel mit einem niedrigen glykämischen Index auf den Teller kommen. Der Trendcheck erklärt, was die Glyx-Diät ausmacht.

Kochen nach dem Glyx-Prinzip
© EDUARDOHUELINPHOTO / stock.adobe.com

Was ist die Glyx-Diät?

Die Ökotrophologin Marion Grillparzer hat die Glyx-Diät entwickelt. Glyx ist die Abkürzung für glykämischer Index (GI). Dieser gibt an, wie stark ein Nahrungsmittel den Blutzuckergehalt ansteigen lässt. Geht Zucker ins Blut über, schüttet der Körper das Hormon Insulin aus. Lebensmittel mit einem hohen GI sorgen dafür, dass der Körper schnell und viel Insulin ausschüttet. Das wirkt sich negativ auf die Fettverbrennung aus. Zudem begünstigt ein Anstieg des Insulin-Gehalts, dass wir Hunger bekommen. Denn der Blutzuckerspiegel sackt genauso schnell wieder in den Keller, wie er in die Höhe geschossen ist. Damit wir aber abnehmen können, müssen wir die eigenen Fettdepots abbauen und dabei stets ein gesundes Sättigungsgefühl verspüren. Deswegen gilt bei der Glyx-Diät: Je niedriger der GI eines Lebensmittels, desto langsamer steigt der Blutzuckerspiegel an, und desto länger bleiben wir satt. Dadurch essen wir langfristig bewusster und nehmen ab.

Wie funktioniert die Glyx-Diät?

Bei der Glyx-Diät gilt: Von Lebensmitteln mit einem hohen GI sollte man so wenig wie möglich essen. Sie enthalten „schlechte“ Kohlenhydrate“. In Lebensmitteln mit einem niedrigen GI hingegen stecken „gute“ Kohlenhydrate. Die Grundlage für die Berechnung des GIs ist Glukose. Dieser liegt bei 100. Wer abnehmen möchte, sollte sich an Lebensmittel mit einem GI von unter 35 halten und dazu fett- und eiweißhaltige Zutaten kombinieren. Von Lebensmitteln mit einem GI über 70 sollte man besser die Finger lassen.

Welche Lebensmittel sind bei der Glyx-Diät geeignet?

Zu Lebensmitteln mit einem niedrigen GI zählen Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte und Gemüse. Außerdem erlaubt sind gesunde, pflanzliche Öle und Nüsse sowie Fisch, mageres Fleisch, Eier und fettarme Milchprodukte. Lebensmittel mit mittlerem GI zwischen 50 und 70 wie Früchte und Graubrot sollten nur selten auf dem Teller landen. Tabu sind bei der Glyx-Diät Süßigkeiten sowie zuckrige Getränke, Alkohol, geschälter Reis, Weißmehlprodukte, getrocknete Früchte, Honig und Marmelade.

Für wen ist die Glyx-Diät geeignet?

Eine Diät nach dem Glyx-Prinzip eignet sich nicht für Menschen, die schnell ein paar Pfunde loswerden wollen. Vielmehr steckt hinter der Glyx-Diät eine langfristige Ernährungsumstellung, bei der man sich intensiv mit Lebensmitteln und ihren Nährwerten auseinandersetzen muss. Diabetiker sollten bei dieser Ernährungsform vorsichtig sein.

Was sagen Experten zur Glyx-Diät?

Kritiker der Diät merken an, dass bei der Glyx-Diät eine differenzierte Betrachtung der Zusammensetzung der Mahlzeiten außer Acht gelassen wird. Der Blutzuckeranstieg bezieht sich also immer nur auf ein einzelnes Lebensmittel. Allerdings betonen Experten, dass jeder Mensch einen individuellen Stoffwechsel hat. Der glykämische Index allein gibt jedoch nur bedingt darüber Aufschluss, wie stark unser Blutzucker von den Speisen beeinflusst wird.

Fazit

Bei der Glyx-Diät handelt sich um eine langfristige Ernährungsumstellung. Sie eignet sich also für diejenigen, die gerne ihr Wohlfühlgewicht erreichen und behalten wollen. Unpraktisch ist jedoch, dass man immer den GI der einzelnen Lebensmittel im Blick haben muss.

Öffentlicher Rückruf

DMK Deutsches Milchkontor und Fude + Serrahn ruft aus Gründen des vorbeugenden Verbraucherschutzes folgendes Produkt zurück:

K-Classic Frische Milch 1,5 % Fett mit den Mindesthaltbarkeitsdaten 14.10.2019, 15.10.2019 und 18.10.2019