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Super 6 / 25. Juni 2019

Prost: Bundesländer und ihre Getränke

Viele deutsche Bundesländer zeichnen sich nicht nur durch besondere regionale Speisen aus, sondern auch durch ihre Getränke. Ein Überblick über sechs Favoriten.

Kühles Bier im Wasser
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Infografik: Getränke

1. Berliner Weisse

Bei der Berliner Weisse handelt es sich um ein obergäriges Bier, das eine säuerliche Note auszeichnet. Deswegen schmeckt sie am besten versetzt mit einem Schuss Himbeer- oder Waldmeistersirup. Eigentlich soll diese Biersorte nicht in der deutschen Hauptstadt entstanden sein, sondern in Norddeutschland. Berliner Brauer entwickelten die Rezeptur später weiter. Vor allem im 17. und 18. Jahrhundert war diese Biersorte als „Champagner des Nordens“ bekannt. Als im 19. Jahrhundert saure Biersorten wieder unbeliebter wurden, versetzte man sie mit einem Schuss Sirup, um sie genießbarer zu machen.

2. Weißbier

In keinem Bundesland gibt es so viele Brauereien wie in Bayern. Ein Bier, das untrennbar mit der Region verbunden ist, ist das Weißbier – auch bekannt als Weizen oder Weißes. Bayerische Weizenbiere werden obergärig mit Hefe gebraut. Mitte des 16. Jahrhunderts war das Brauen dieses Getränks in Bayern übrigens zeitweise verboten. Der Weizen sollte ausschließlich zur Ernährung der Bevölkerung dienen. Einzig der Freiherr von Degenberg durfte nördlich der Donau diese Biersorte herstellen. Als das Geschlecht der Degenberger ausstarb, fiel das Privileg an den bayerischen Herzog Maximilian IV. zurück. Dieser gründete später zahlreiche Brauereien.

3. Wein

Ahr, Mittelrhein, Mosel, Nahe, Pfalz und Rheinhessen – sechs der insgesamt 13 deutschen Weinanbaugebiete befinden sich in Rheinland-Pfalz. Hier produzieren die Winzer rund 65 Prozent des deutschen Weines. Damit hat der Wein einen ganz besonderen Stellenwert in diesem Bundesland. Das verdeutlicht auch ein Blick auf das Landeswappen: Dieses ziert eine Krone aus Weinblättern. Darüber hinaus ist Rheinland-Pfalz Gastgeber des größten Weinfestes der Welt und beheimatet die bekannte Weinroute „Deutsche Weinstraße“.

4. Äppelwoi

In Hessen geht der Äppelwoi, Apfelwein, schon fast als Nationalgetränk durch. Ebenfalls bekannt ist er als Viez, Ebbelwoi, Äbbelwoi, Ebbelwei, Stöffsche, Schoppen oder Schobbe. Gekeltert wird der Äppelwoi aus Äpfeln mit einem hohen Säuregehalt. Je nach Region trinkt man ihn aus dem Dibbelglas oder aus dem Bembel, einem Keramikkrug. Wem der Wein ein wenig zu sauer ist, trinkt ihn gespritzt – also mit einem Schuss Wasser verdünnt.

5. Altbier

Das Altbier oder schlicht und einfach Alt ist eine dunkle, obergärige Biersorte mit einem bitteren bis würzigen Geschmack. Besonders beliebt ist das Alt in Düsseldorf und Umgebung. Das soll traditionell mit dem Klima in dieser Region zu begründen sein. Weil dort schon damals konstant milde Temperaturen herrschten, konnte man zum Bierbrauen nur obergärige Hefestämme verwenden. Denn diese benötigen Temperaturen von 15 bis 20 Grad, um zu gären. Weil es damals noch keine elektrische Kühlung gab, konzentrierte man sich also auf die Herstellung dieser Biersorte.

6. Alsterwasser

Nein, dieses Bier enthält kein Wasser aus der Alster. Es handelt sich um ein Biermischgetränk aus Pils und Zitronenlimonade aus Norddeutschland. In den anderen Teilen Deutschlands ist das Getränk auch als Radler bekannt. Der Unterschied besteht allerdings in den Zutaten. Radler enthält Bier und Orangenlimonade.


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