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Super 6 / 08. Februar 2019

Matcha-Tee – eine Spezialität aus Japan

Matcha hat sich in vielen Teeküchen mittlerweile einen festen Platz erobert. Doch er eignet sich nicht nur zum Trinken. Er verleiht auch Cremes, Eis und Gebäck ein ungewöhnliches, feines Aroma und einen frischen Grünton. Sechs Fakten über die japanische Spezialität.

Matcha-Tee
© Emily Chen / EyeEm / Getty Images

1. Was ist Matcha-Tee überhaupt?

Matcha kommt aus Japan und besteht aus gemahlenen Grünteeblättern der Sorte Tencha. Von den Blättern wird jedoch nur das Blattfleisch verwendet, die Adern entfernen die Teebauern. Wer Matcha-Tee kauft, bekommt die Spezialität damit nicht im Beutel, sondern als Pulver. Damit sich Geschmack und Inhaltsstoffe möglichst lange halten, sollte das Pulver luftdicht und kühl gelagert werden – etwa im Kühlschrank.

2. Wie wird Matcha-Tee zubereitet?

Im Gegensatz zu anderen Sorten lässt man Matcha-Tee nicht ziehen, sondern schlägt ihn in heißem Wasser auf. So entsteht ein feincremiger Schaum. Dabei auf die Bewegungsrichtung achten: nicht im Kreis rühren, sondern M-förmig schlagen. Je nach Geschmack ein halbes bis zwei Gramm Matchapulver mit circa 80 Grad heißem Wasser in einer großen Tasse aufgießen. Profis schlagen den Tee mit dem Chasen, einem speziellen Bambusbesen. Ein herkömmlicher Milchaufschäumer leistet aber auch gute Dienste.

3. Welche Nährstoffe enthält Matcha-Tee?

Ähnlich wie andere Grüntees enthält Matcha viele Nährstoffe, die sich positiv auf unsere Gesundheit auswirken können. Allerdings ist ihnen der Matcha dank seiner Zubereitungsart eine Nasenlänge voraus. Durch diese gelangen nämlich potenziell mehr Vitamine und Antioxidantien, die Zellschäden im Körper verhindern sollen, in den trinkfertigen Tee. Den Polyphenolen, eine Gruppe sekundärer Pflanzenstoffe, sagt man außerdem nach, dass sie den Fettstoffwechsel anregen und beim Abnehmen unterstützen können.

4. Macht Matcha-Tee wirklich wach?

Nicht nur eine Tasse Kaffee oder Cappuccino kann dafür sorgen, dass man sich wacher und energiegeladener fühlt. Eine Tasse Matcha-Tee hat den gleichen Effekt, punktet jedoch mit einem Unterschied. Das Koffein liegt im Matchapulver in gebundener Form vor. Dadurch entfaltet sich die anregende Wirkung langsamer als bei Kaffee und wirkt länger.

5. Ist Matcha-Tee nur zum Trinken geeignet?

Matcha-Tee macht in der Küche einiges her. So verleiht er Cremes, Eis und Gebäck ein ungewöhnliches, feines Aroma und einen frischen Grünton. Und auch als Zutat in einer Smoothie-Bowl macht der Tee eine gute Figur.

6. Woran erkenne ich die Qualität?

Bei Matcha-Tee ist die Auswahl groß, gleiches gilt für die Preisspanne. Der original Match-Tee kommt aus Japan, Herkunftsland der günstigeren Varianten ist meist China. Bei der Qualität sind verschiedene Faktoren von Bedeutung. Etwa die Beschattung vor der Ernte, wie die Blätter gepflückt wurden oder ob sie in einer Mühle aus Stein oder Keramik gemahlen worden sind. Ein weiteres Qualitätsmerkmal ist die Farbe: das Grün eines hochwertigen Tees leuchtet regelrecht grün.