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Super 6 / 20. November 2019

Black Friday: Wie dieser Tag nach Deutschland kam

Der Black Friday ist die weltweit größte Schnäppchenjagd. In diesem Jahr fällt dieses Ereignis auf den 29. November. Doch können Verbraucher tatsächlich am Black Friday sparen? Und woher kommt er eigentlich? Hier beantworten wir die wichtigsten Fragen und verraten, bei welchen Produkten sich tatsächlich Schnäppchen ergattern lassen.

Abbildung: Black Friday

Was ist der Black Friday?

Der Black Friday ist ein Aktionstag, an dem viele Geschäfte ihre Kunden mit hohen Rabatten und attraktiven Angeboten locken – sowohl der stationäre Handel als auch Online-Anbieter. Ursprünglich kommt der Black Friday aus Amerika. Er findet jedes Jahr weltweit nach dem amerikanischen Erntedankfest statt. Wer in Amerika die begehrten Schnäppchen ergattern möchte, muss früh aufstehen und noch vor Ladenöffnung Schlange stehen. Mittlerweile öffnen einige Geschäfte am Black Friday bereits im Morgengrauen oder haben direkt rund um die Uhr auf.

Auch in Deutschland ist der Black Friday in den vergangenen Jahren immer beliebter geworden. Doch während die Amerikaner überwiegend vor Ort Schnäppchen shoppen, setzen die Deutschen eher auf Online-Rabatte.

Woher kommt der Aktionstag ursprünglich?

Thanksgiving, also das Erntedankfest, ist in den USA ein wichtiger Feiertag. Da dieser jedes Jahr auf den vierten Donnerstag im November fällt, nutzen viele Amerikaner den darauffolgenden Freitag gerne als Brückentag. Dieser Tag ist nicht nur der Startschuss für ein langes Familienwochenende, sondern läutet auch den Beginn Weihnachtseinkaufssaison ein. Deswegen locken viele Geschäfte und Handelsketten verstärkt mit Sonderangeboten und Rabatten. Nicht selten werden in Amerika am Black Friday die höchsten Umsätze des Jahres erzielt.

Was bedeutet der Begriff „Black Friday“?

Woher der Begriff kommt, lässt sich nicht eindeutig nachvollziehen. Dazu gibt es mehrere Theorien. Eine ist die, dass die Menschenmassen, die sich an diesem Tag durch die Straßen und Kaufhäuser drängen, aus der Entfernung aussehen wie eine „schwarze Masse“. Einer anderen Theorie zufolge besagt, dass der Black Friday zu seinem Namen kam, weil Händler den Tag nach Thanksgiving dazu nutzen, um aus dem Minus herauszukommen und schwarze Zahlen zu schreiben. Dazu passt auch die Redewendung, dass die Händler an besagtem Tag nach Ladenschluss schwarze Hände vom Geld gehabt haben sollen.

Nicht zu verwechseln ist der Black Friday aber nicht mit dem Schwarzen Freitag, dem Tag des Börsencrashs in New York im Jahr 1929. In Amerika ist dieser Tag nämlich als Black Thursday bekannt. Aufgrund der Zeitverschiebung fiel der Börsencrash in Europa allerdings auf einen Freitag.

Wie kam der Black Friday nach Deutschland?

Was in Amerika funktioniert, funktioniert auch in anderen Ländern. Das dachte sich das amerikanische Technologieunternehmen Apple und brachte den Aktionstag im Jahr 2006 erstmals nach Deutschland. So warb der Hersteller am Black Friday auch in deutschen Geschäften sowie in seinem Onlineshop mit besonderen Angeboten. Damit sorgte das Unternehmen für viel Aufsehen. Der Aktionstag gewann in den Folgejahren schnell an Bekanntheit und immer mehr Filialen, Shops und Onlinehändler nahmen teil.

Wie lange dauern die Aktionen?

Kunden haben während des Black Fridays 24 Stunden Zeit einzukaufen. Einige Onlinehändler sind aber besonders großzügig und betten den Black Friday in eine ganze Angebotswoche ein. Während der sogenannten Cyber Monday Week gibt es täglich Rabatte und Angebote, die Schnäppchenjäger locken.

Wer macht mit?

Neben dem stationären Handel nehmen auch viele der großen Onlinehändler am Angebotstag teil. Amazon, Media Markt, Saturn eBay, Otto und viele mehr locken mit ihren Schnäppchen.

Lohnt sich der Einkauf am Black Friday wirklich?

 

Immer wieder kritisieren Verbraucherschützer, dass die Preise an diesen Aktionstagen künstlich aufgeblasen werden. Viele Händler sollen angeblich nicht vom tatsächlichen Marktpreis beziehungsweise der unverbindlichen Preisempfehlung ausgehen, sondern von deutlich höheren Preisen. So handele es sich oft nur um Preisnachlässe von zehn bis 25 Prozent, obwohl 50 oder 60 Prozent ausgeschrieben werden. Doch egal, wie viel Prozent es letztendlich sind, feststeht, dass viele Produkte an diesem Tag günstiger sind.