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Kikis Backstube / 03. Oktober 2019

XXL Bueno: die Lieblingssüßigkeit als Torte

Eine Torte in Form eines riesigen Kinder Buenos – das lässt das Herz von Süßigkeitenliebhabern höherschlagen. Doch ist das Nachbacken nicht mit großem Aufwand verbunden und ein gutes Ergebnis für Ungeübte nur schwer zu erzielen? In ihrer Kolumne „Kikis Backstube” verrät Kiki, wie diese Torte gelingt.

Abbildung: XXL Bueno und Logo „Kikis Backstube”

Die perfekte Überraschung für besondere Anlässe

Jeder freut sich zu seinem Geburtstag oder einem anderen besonderen Anlass über eine persönliche Torte. Könnte es ein besseres Geschenk geben als die Lieblingssüßigkeit im XXL-Format? Ich denke nicht. Die perfekte Überraschung. Ich habe schon öfter XXL-Varianten von beliebten Schokoriegeln in Kuchenform gesehen. In diesem Format wirken sie besonders beeindruckend. Natürlich ist es eine Herausforderung, die Kuchenart nachzubacken. Es kostet ein wenig Mühe. Aber mit Blick auf das Endergebnis sage ich: es lohnt sich.

So gelingt die Form

Bei der Rezeptentwicklung von XXL-Torten gehe ich ein wenig anders vor als bei „normalen“ Kuchen. Zunächst mache ich mir Gedanken um die äußere Form. Das Kinder Bueno ist lang, schmal und hat Kammern. Da es diese Art Backform nicht gibt, gilt es, zu improvisieren.

Weil das Kinder Bueno länglich geformt ist, muss also eine Kastenkuchenform her. Für die obere Rundung lege ich ein flexibles Kunststoffteil hinein – zum Beispiel das Deckblatt einer Mappe aus Plastik. In Frischhaltefolie gewickelte Pappe lässt die Kammern entstehen. Erst danach mache ich mir Gedanken über die Zutaten. Welche passen gut zusammen, damit der Geschmack so nah wie möglich an das Original herankommt?

Das Geheimnis der Bueno-Creme

Die perfekte Bueno-Creme hat eine, sagen wir, gewisse Standhaftigkeit. Ihre Konsistenz sollte schön fest sein, damit sie beim Anschneiden der Torte nicht herausfließt. Vanillepudding zum Beispiel eignet sich sehr gut für die Zubereitung einer Creme, die weder zu hart noch zu fest ist.

Für den typischen Bueno-Geschmack sorgt Nutella. Da die Pudding-Schokocreme-Mischung beim Auskühlen aushärtet, sollte sie vor der Verarbeitung aufgelockert werden. Das gelingt am besten mit einem Handrührgerät. Falls sich Nutella und Pudding nicht richtig miteinander verbinden, könnte das an dem zu großen Temperaturunterschied liegen. Zwei Lebensmittel verbinden sich am besten miteinander, wenn sie gleich warm sind. Mein Tipp: Nutella und Pudding haben idealerweise beide Zimmertemperatur.

Zeit und Geduld zahlen sich aus

In einer guten Cremefüllung sollte der Zucker nicht dominieren. Ist sie gut gemacht, lassen sich die einzelnen Komponenten wie Nutella, weiße Schokolade und Vanillepudding herausschmecken. Außerdem tut einer leckeren Cremefüllung Zeit und Geduld gut. Schlägt man beispielsweise die Sahne nicht lange genug auf, könnte sie die Creme zu flüssig machen. Bearbeitet man den Pudding, solange er noch warm ist, fällt er in sich zusammen.

Der letzte Schritt: die Glasur

Sind Teig und Creme fertig, geht es an die Zubereitung der Glasur. Der zügigste Weg, um sie herzustellen, ist das Erhitzen der Kuvertüre in der Mikrowelle. Damit sie nicht anbrennt, empfehle ich das Schmelzen bei 180 Watt. Zwischendurch immer mal wieder umrühren, um zu überprüfen, ob die Glasur bereits fertig ist. Gegenüber dem Wasserbad hat diese Methode den Vorteil, dass der Zeitaufwand geringer ist und man einen Topf weniger spülen muss.

Für das Glasieren das Bueno auf eine Anhöhe legen. Zum Beispiel auf drei hintereinander aufgestellte Gläser. Diese stehen idealerweise auf einem mit Backpapier belegten Backblech. Die Glasur direkt aus der Schüssel auf das Bueno verteilen. Die Glasurreste, die auf dem Papier landen, können in einer Frischhaltefolie aufbewahrt werden und beim nächsten Mal wieder zum Einsatz kommen.

Jetzt sind Sie dran

Sehen Sie, mit den richtigen Tipps ist das Backen einer besonderen Torte gar nicht so schwer. Und jetzt: Probieren Sie es selbst aus – Schritt für Schritt mit meinem Rezept.