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Glück auf dem Teller / 03. Juni 2019

Warum wir in Frankreich wie ein Gott essen

Ganz gleich, ob Dessert, Kuchen oder ein Hauptgericht – in der Küche macht den Franzosen so schnell niemand etwas vor. In seiner Kaufland Kolumne Glück auf dem Teller schreibt der Koch Alex Wahi darüber, warum in Frankreich alles so lecker schmeckt.

Alex Wahi in Frankreich

Bouillabaisse, Croissants oder Pot au Feu – Frankreich ist das Feinschmecker-Paradies schlechthin. Nicht umsonst heißt es: „Essen wie Gott in Frankreich.“ Ich kenne keinen Franzosen, der isst, um einfach nur Nahrung zu sich zu nehmen. Sie zelebrieren jeden Restaurantbesuch, aus jeder Mahlzeit machen sie ein Event. Gegessen wird am liebsten in guter Gesellschaft und meist kommen mehrere Gänge auf den Tisch.

Nicht nur tolles Essen, sondern auch toller Wein

Morgens trinken die Menschen in Frankreich gerne Café au Lait und essen dazu Brioche oder Baguette mit Marmelade. Zum Déjeuner, dem Mittagessen, gibt es in der Regel drei Gänge und zum Abschluss einen starken Kaffee. Das Abendessen fällt etwas leichter aus, besteht dennoch ebenfalls aus mehreren Gängen – natürlich inklusive einer tollen Weinbegleitung. Denn Frankreich punktet außerdem mit den schönsten Weinanbaugebieten. Wie schon oben erwähnt: Am wohlsten fühlt sich der Franzose beim Essen in Gesellschaft. So ist auch die Tradition des Aperitifs entstanden, kurz des Apéros. In geselliger Runde wird hier vor dem Abendessen ein kleiner Drink eingenommen und dabei ein paar Snacks verzehrt, zum Beispiel Oliven, Nüsse oder Wurst. Damit bedeutet ein gutes Essen für die Franzosen nicht nur Genuss, sondern auch geselliges Beisammensein mit Freunden und der Familie.

Jede französische Region hat ihre Spezialität

Bei dieser Betrachtung fällt auf, dass die Franzosen sehr viel Wert auf Qualität und Frische ihrer Lebensmittel legen. Auch die Regionalität spielt bei der Zubereitung von Speisen eine nicht zu unterschätzende Rolle. So steht jede Region für seine eigenen kulinarischen Spezialitäten. Die Bretagne etwa für ihre Crêpes, die Bourgogne für Coq au Vin oder die Côte d'Azur für ihren Salade Niçoise. Doch bei meinem letzten Besuch in Paris habe ich gemerkt, dass die Kochkunst weit über die traditionellen Gerichte hinausgeht. Hier wird experimentiert und fusioniert – ohne das klassische Handwerk und die Liebe zum Produkt aus dem Auge zu verlieren. Qualität, Geschmack und Vielfalt stehen dabei immer im Vordergrund, darauf sind die Franzosen stolz. Und genau das macht ihre Küche so beliebt.