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Einkaufslexikon / 25. Juni 2020

Prime Cuts – die besten Fleischstücke

Die Tage werden länger, die Temperaturen steigen und endlich beginnt die Grillsaison. Für viele Grillfans gibt es nichts Schöneres als ein zartes, saftiges Stück Fleisch direkt vom Rost. Doch neben der Qualität und der richtigen Zubereitung des Fleisches, entscheidet auch der Zuschnitt über den perfekten Genuss. Unsere Übersicht der verschiedenen Prime Cuts macht Sie zum Meister am Grill.

versch. rohe Fleischstücke nebeneinander
© shutterstock.com - Natalia Lisovskaya

Definition

Das sind Prime Cuts

Fleisch ist nicht gleich Fleisch – jeder Zuschnitt kann anders schmecken. Bei den sogenannten Prime Cuts handelt es sich um die besten Stücke vom Tier. Hochwertiges Fleisch wird erst durch den richtigen Zuschnitt zum Premiumprodukt. Denn die Prime Cuts sind in der Regel ganz besonders zart und schmackhaft. Die teureren Zuschnitte stammen aus Muskelgruppen, die das Tier nur wenig beansprucht. Die etwas günstigeren Cuts kommen oft aus Zwerchfell und Bauchlappen.


T-Bone-Steak

Das T-Bone-Steak: zwei Cuts, ein Steak

Infografik: Prime Cuts

Das T-Bone-Steak hat seinen Namen von dem T-förmigen Knochen, der das Filet vom Roastbeef trennt. Streng genommen handelt es sich um zwei verschiedene Cuts in einem Steak vereint, denn das Fleischstück besteht aus Roastbeef und einem kleinen Stück Filet. Das T-Bone-Steak wird drei bis vier Zentimeter dick aus dem Rücken des Rindes geschnitten. Je weiter man hinten ansetzt, desto zarter ist das Fleisch.

Entdecken Sie diesen Prime Cut und viele weitere leckere Fleischstücke in unserem Grillsortiment. Oder holen Sie sich täglich frisches und hochwertiges Fleisch an einer unserer 200 Fleischtheken – hier jetzt Ihre nächstgelegene finden.

Zubereitungstipp

Das T-Bone-Steak eignet sich perfekt für die Zubereitung auf dem Grill.

  1. Das Fleisch mit Olivenöl einpinseln, bevor es auf den Rost kommt.
  2. Das Fleisch während des Grillens idealerweise nur ein einziges Mal wenden. Bei einer Dicke von vier Zentimetern benötigt das T-Bone-Steak pro Seite etwa fünf Minuten um rare zu werden, sechs Minuten für medium und gut sieben Minuten für well-done.
  3. Für den optimalen Geschmack ist es wichtig, erst nach dem Grillen mit Salz und Pfeffer zu würzen.

Tipp: Wer ein wirklich perfektes Ergebnis erzielen möchte, nutzt ein Grillthermometer. Bei einer Kerntemperatur von 55 Grad ist das T-Bone-Steak innen zartrosa und schön saftig. Anschließend das Fleisch vom Grill nehmen und etwa zehn Minuten lang in Alufolie ruhen lassen.


Rib-Eye-Steak

Rib-Eye-Steak – das beliebteste Stück unter Grillfans

Für viele Grillfans gibt es kein besseres Stück Fleisch als das Rib-Eye-Steak. Es ist einerseits sehr zart, andererseits mit viel Fett durchzogen und damit besonders geschmacksintensiv. Charakteristisch für das Rib-Eye-Steak ist der Fettkern, den vier kräftige Muskelstränge umgeben und dem Fleisch eine schöne Marmorierung verleihen. Bei dem Rib-Eye-Steak handelt es sich um ein Zwischenrippenstück aus dem vorderen Rücken – der am meisten beanspruchten Muskelgruppe beim Rind. Normalerweise wird dieser Cut aus dem Bereich von der siebten bis zur zehnten Rippe herausgeschnitten und wiegt ungefähr 700 Gramm.

Zubereitungstipp

Das perfekte Rib-Eye-Steak ist etwa drei bis vier Zentimeter dick mit einer schönen Marmorierung.

  1. Für ein ideales Ergebnis das Fleisch etwa zwei Stunden vor dem Grillen aus dem Kühlschrank nehmen.
  2. Der Grill sollte möglichst stark aufgeheizt sein – mindestens 260 bis 300 Grad. Die Verwendung einer Grillplatte hilft, um Fettbrand zu vermeiden. Sie sollte vorab 15 Minuten lang bei voller Leistung auf dem Grill aufheizen.
  3. Nun das Fleisch auf die Platte legen und es bei direkter Hitze zwei Minuten lang von jeder Seite grillen.
  4. Danach sollte es von der direkten Hitze in den indirekten Bereich wandern, sodass es schonend fertig gart.
  5. Vor dem Genuss muss es noch einige Minuten lang ziehen. Dabei findet ein Temperaturausgleich statt, der dafür sorgt, dass die leckeren Fleischsäfte beim Anschneiden nicht so stark auslaufen.

Côte de Boeuf

Das hochwertige Ochsenkotelett Côte de Boeuf

Beim Côte de Boeuf, auch Ochsenkotelett genannt, handelt es sich um sehr hochwertiges Fleisch vom Jungbullen. Es ist von einer gleichmäßigen Fettmaserung durchzogen. Dieses Fleischstück erstreckt sich von der achten bis zur zwölften Rippe des Rinds und sitzt zwischen Nacken und Roastbeef. Die Kombination von Fleisch, Fett und Knochen sorgt für einen saftigen und zarten Geschmack.

Zubereitungstipp

  1. Für das perfekte Grillerlebnis sollte das Fleisch Zimmertemperatur haben.
  2. Ein wirklich gutes Côte de Boeuf kommt ohne Marinaden oder Gewürze aus. Stattdessen das Fleisch mit etwas Öl bepinseln.
  3. Den Grill gut aufheizen und das Grillgut auf die heißeste Stelle legen. Je dicker das Steak, desto länger muss es grillen. Eine Faustregel besagt eine Minute pro Zentimeter Dicke je Seite.
  4. Ist das Fleisch von beiden Seiten gegrillt, sollte es anschließend zur Seite gelegt werden und etwa 20 Minuten lang am Rande des Grills nachgaren.
  5. Anschließend für den perfekten Geschmack mit Salz, Pfeffer und etwas Rosmarin würzen und zehn Minuten abgedeckt auf einem Teller ruhen lassen.
     

 


Lammkarree

Lammkarree: der zarte Zuschnitt

Das Lammkarree ist ein Zuschnitt aus dem Rücken. Hier sitzt das zarteste Fleisch des Tieres: der Lammlachs. In Scheiben geschnitten lässt es sich auch als Kotelett zubereiten. Es hat einen relativ hohen Bindegewebsanteil, was diesen Cut sehr saftig macht.

Zubereitungstipp

Lammfleisch zu grillen ist kein Hexenwerk. Wichtig ist aber, die Temperatur im Auge zu behalten. Denn das zarte Fleisch gart schnell durch und kann rasch zäh werden.

  1. Zunächst das Lammkarree auf der größeren Fleischseite bei hoher Temperatur scharf anbraten.
  2. Danach am besten indirekt grillen. Hierfür die Temperatur reduzieren und das Stück mit der Fleischseite nach oben solange in die indirekte Zone des Gasgrills legen, bis die gewünschte Kerntemperatur erreicht ist.
  3. Kräuter der Provence und Knoblauch unterstreichen das Aroma von Lammfleisch.

Pork Chop

Pork Chop – nicht zu verwechseln mit dem T-Bone-Steak

Durch seinen Knochen erinnert das Pork Chop an das T-Bone-Steak vom Rind. Tatsächlich handelt es sich aber hierbei um das Kotelett vom Schwein, das aus dem Kotelettstrang herausgeschnitten wird. Dieser verläuft an der Wirbelsäule vom Nacken bis zur Hinterkeule. Die genaue Bezeichnung ist abhängig von dem Abschnitt des Kotelettstranges, aus dem es stammt. Perfekt zubereitet ist Pork Chop saftig und weich mit einer braunen Kruste.

Zubereitungstipp

Pork Chop perfekt hinzubekommen ist keine leichte Aufgabe, denn es kann beim Grillen schnell austrocknen.

  1. Als Marinade eignet sich eine Mischung aus Öl, Pfeffer, Salz, Paprikapulver und Knoblauch. Diese am besten etwa eine Stunde vor dem Grillen auftragen, sodass das Fleisch sie gut aufnehmen kann.
  2. Das Pork Chop auf den heißen Grill legen und jede Seite zehn bis zwölf Minuten lang grillen. Wer es ein wenig ausgefallener mag, nimmt das Rückensteak vom spanischen Ibérico-Schwein. Das Fleisch überzeugt mit seiner besonders zarten Struktur und einem außergewöhnlich nussig-aromatischen Geschmack.

Hähnchenbrust-/Innenfilet

Hähnchenbrust-/Innenfilet – fettarm und lecker

Das Beste vom Huhn ist das Hähnchenbrustfilet und das Innenfilet. Das zarte weiße Fleisch ist fettarm und lässt sich mithilfe verschiedener Marinaden vielseitig zubereiten. Zu diesem Fleisch passen viele Gewürze – zum Beispiel Paprika, Curry oder Kräuter der Provence.

Zubereitungstipp

Beim Grillen kommt es auf das Timing sowie die richtige Temperatur an. Wichtig ist, dass das Fleisch schön saftig, aber dennoch gut durchgegart ist. Grundsätzlich gilt: Je heißer man das Fleisch gart, desto mehr Flüssigkeit verliert es. Deswegen ist Fingerspitzengefühl gefragt.

  1. Für das perfekte Grillergebnis sollte das Fleisch gleichmäßig dick sein. Nur so kann es vollständig garen, ohne dass ein Teil austrocknet, während ein anderer noch roh ist.
  2. Nach wenigen Minuten muss das Fleisch vom Rost runter und bei indirekter Hitze weitergaren.

Tipp: Wer eine Marinade mag, sollte das Grillgut einige Stunden vorher in dieser einlegen. So kann es die Aromen bestmöglich aufnehmen.


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Öffentlicher Rückruf

Egger Getränke GmbH ruft im Sinne des vorsorgenden Verbraucherschutzes als Handelspartner von Kaufland das Produkt Energy Drink „Crazy Wolf Sugarfree 1,5l” mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 03.02.2021 zurück.