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Einkaufslexikon / 30. Dezember 2018

Was sind eigentlich Bruderhahneier?

Im Supermarkt lauert die ein oder andere unverständliche Vokabel. Unser Einkaufslexikon klärt fremde Begriffe und sorgt so für mehr Durchblick beim Einkaufen. Dieses Mal beantworten wir die Frage, was „Bruderhahneier” sind.

Eier
© FatCamera / E+ / Getty Images

Huhn vor Hahn?

Hahn, Henne und Ei – diese Drei gehören doch zweifelsohne zusammen. Trotzdem kommen Eier und Geflügelfleisch, das wir kaufen, in der Regel von einem weiblichen Tier. Warum das so ist? Legehennen sind so gezüchtet, dass sie viele Eier legen, aber kein Fleisch ansetzen. Dafür gibt es extra Masthühner. Diese wiederum legen jedoch nicht so viele Eier. Männliche Tiere setzen weder viel Fleisch an, noch produzieren sie Eier. Deswegen werden die Brüder der Lege- und Masthennen oft kurz nach dem Schlüpfen aus wirtschaftlichen Gründen aussortiert und getötet.

Fleisch vom Bruderhahn

Einige Geflügelbetriebe haben daher mit der Aufzucht der Bruderhähne begonnen. Für die Betriebe bedeutet das allerdings ein größerer Aufwand. Denn die Hähne müssen länger gefüttert werden, damit sie genug Fleisch ansetzen. Die Mast eines männlichen Tieres ist dadurch wesentlich teurer als die einer Masthenne. Ein Suppenhahn würde daher deutlich mehr kosten als ein Suppenhuhn.

Eier ermöglichen die Querfinanzierung

Der Verkauf sogenannter Bruderhahneier ist eine Möglichkeit der Querfinanzierung. Denn die Eier sind ein paar Cent teurer. Der Plan ist, damit die Aufzucht der männlichen Tiere zu ermöglichen. Bruderhahneier sind also Eier von Legehennen, deren Brüder noch eine Weile als Masthahn leben, anstatt sofort getötet zu werden.