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Easy Einkaufen / 30. Dezember 2018

Woran erkenne ich regionale Bio-Produkte?

Sie haben kurze Transportwege hinter sich und landen knackig frisch im Regal: regionale Bio-Produkte. Wer also gerne frisches Obst und Gemüse isst, sollte zugreifen. Doch woran erkenne ich, ob auch tatsächlich Ware aus der Region in meinem Einkaufswagen landet?

Gemüsekorb

Das Bio-Siegel

Bio-Siegel

Wir bei Kaufland arbeiten deutschlandweit seit vielen Jahren mit einem großen Netzwerk an regionalen Bauern zusammen, die unseren Märkten täglich das Beste erntefrisch von ihren Feldern liefern. Damit bringen wir Ihnen nicht nur Frische und Qualität in Ihren Einkaufswagen, sondern unterstützen gleichzeitig die Wirtschaft im Umland. Das verdeutlicht: Regionale Bio-Produkte zu kaufen, ist aus vielen Gründen eine gute Idee. Zu erkennen sind die meisten dieser Lebensmittel am staatlichen Bio-Siegel. Damit zeigen die Produzenten, dass sie die Standards der EG-Öko-Verordnung einhalten oder sogar noch darüber hinausgehen. Denn das Siegel wird freiwillig genutzt. Einzelheiten regeln das Öko-Kennzeichengesetz und die Öko-Kennzeichen-Verordnung. Zusätzlich findet sich auf vielen regionalen Bio-Produkten das Zeichen eines der neun ökologischen Anbauverbände. Es signalisiert, dass Bauern und Verarbeiter neben der EG-Öko-Verordnung auch die Richtlinien des jeweiligen Verbands einhalten.

Regionale Siegel für viele Bio-Produkte


In vielen deutschen Bundesländern und Regionen hat man außerdem auf die steigende Nachfrage der Verbraucher reagiert und spezielle Bio-Siegel eingeführt, die die Herkunftsregion angeben. So gibt es unter anderem die Bio-Siegel Bayern, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern und Baden-Württemberg. Daran sind regionale Bio-Produkte leicht zu erkennen.

EU-weit verpflichtend: Woher kommt mein Bio-Produkt?

Infografik: Was bedeuten die Ziffern auf Eiern?

Kauft man unverpacktes Fleisch beim Metzger oder an der Frischtheke, kann der Verkäufer über die Herkunft Auskunft geben. Ein lückenloser Herkunftsnachweis ist EU-weit Pflicht. Bei Obst, Gemüse und verpacktem Fleisch ist die Herkunft ebenfalls anzugeben – regionale Bio-Produkte eingeschlossen. Ein Hinweis auf das Ursprungsland findet sich entweder auf einem Schild am Regal oder auf der Verpackung. Bei Lebensmitteln tierischen Ursprungs, also Eiern, Milch und Fleischerzeugnissen, ist die vorgeschriebene Kennzeichnung sogar noch genauer. Hier muss auch die Ursprungsregion erkennbar sein.

Bei Bio-Eiern auf die sechsstellige Nummer achten

Auf jedem Ei ist dazu eine Kennzeichnung aufgedruckt. Bei Bio-Eiern ist die erste Ziffer auf dem Ei eine Null. Die nachfolgenden zwei Buchstaben stehen für das Herkunftsland, DE beispielsweise für Deutschland. Nun folgt eine sechsstellige Nummer, die den Herstellungsbetrieb anzeigt. Am Ende steht noch eine Ziffer für den jeweiligen Hühnerstall. Bei Eiern aus Deutschland lässt sich an den ersten beiden Ziffern der sechsstelligen Betriebsnummer das Bundesland erkennen, in dem der Betrieb seinen Standort hat.

An diesen Ziffern auf dem Ei erkennt man das Herkunfts-Bundesland:

01 Schleswig-Holstein, 02 = Hamburg, 03 = Niedersachsen, 04 = Bremen, 05 = Nordrhein-Westfalen, 06 = Hessen, 07 = Rheinland-Pfalz, 08 = Baden-Württemberg, 09 = Bayern, 10 = Saarland, 11 = Berlin, 12 = Brandenburg, 13 = Mecklenburg-Vorpommern, 14 = Sachsen, 15 = Sachsen-Anhalt, 16 = Thüringen.

Länderkürzel auch für Milch und Fleisch in Bio-Qualität

Auf Milch und Fleischerzeugnissen befindet sich ein ovales Kennzeichen. Das gilt auch für Bio-Produkte aus der Region. Das Kennzeichen enthält oben ein Länderkürzel. Für Deutschland ist es DE. Darunter befindet sich eine Nummer, die den letzten Betrieb in der Verarbeitungskette anzeigt. Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit führt eine Liste, welcher Betrieb hinter welcher Nummer steckt. Aber Achtung: Woher die Zutaten des Produkts stammen, steht nicht dabei. Genannt wird nur der verarbeitende Betrieb.