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Quelle: iStock.com/JohnnyGreig

Lumen pro qm – So schaffst du die perfekte Beleuchtung

Du möchtest eine neue Lampe kaufen, alte Leuchtmittel durch moderne, energiesparende LEDs ersetzen oder bist mit der Lichtplanung im Neubau beschäftigt? Dann erfährst du hier, wie viel Lumen pro Quadratmeter du benötigst, worauf es bei der Wahl von Leuchtmitteln zu achten gilt und wie du jeden Raum perfekt ausleuchtest.

1. Wie viel Lumen pro qm in welchem Raum?

Wie viel Lumen und somit Licht beziehungsweise Helligkeit du pro Quadratmeter benötigst, ist von unterschiedlichen Faktoren abhängig. Zunächst spielen die Größe des Raums sowie seine Beschaffenheit eine wichtige Rolle:

  • Ist das Zimmer eher länglich oder quadratisch? Gibt es verwinkelte Stellen, die besonders ausgeleuchtet werden sollen?
  • Welche Farbe haben die Wände, der Boden und die Möbel? Sind diese dunkel, benötigt man mehr Lumen, um die gleiche Helligkeit wie in anderen Zimmern zu erreichen.
  • Wie hoch ist die Decke? Je höher der Abstand von Decke zu Fußboden, desto mehr Lumen sind nötig.

Als Orientierung gelten die folgenden Werte:

Raum Lumen pro qm
Wohnzimmer 100–150
Esszimmer 100–150
Schlafzimmer 100–150
Kinderzimmer 100–150
Flur/Treppenhaus 100–150
Küche 250–300
Arbeitszimmer/Home-Office 250–300
Badezimmer 250–300
Werkstatt 250–300

Die genaue Empfehlung ist jedoch immer vom Aufbau und der Nutzung des Raumes abhängig.

Lumen pro qm je nach Raum
Empfohlene Lumen-Werte pro Quadratmeter und Raum.
Tipp: Beim Austausch alter Leuchtmittel kannst du deren Lumenanzahl sehr gut als Richtwert für die neuen Lampen nutzen.

Wird ein Kinderzimmer beispielsweise nicht nur zum Spielen und Schlafen, sondern auch zum Erledigen der Hausaufgaben genutzt, fördert mehr Licht die Konzentration. Dementsprechend kann es sinnvoll sein, zumindest im Bereich des Schreibtischs bis zu 300 Lumen pro Quadratmeter einzusetzen.

Ähnliches gilt für Flure und Treppenhäuser: Sind diese verwinkelt, sollten sie ebenfalls mit bis zu 300 Lumen pro Quadratmeter ausgeleuchtet werden, um Stürze zu vermeiden.

Bei Kellern sowie in einem Abstell- oder Hobbyraum kommt es hingegen auf die Nutzung an.

Beispielrechnung: Benötigte Lumen pro Raum

Um zu errechnen, wie viel Lumen du benötigst, kannst du wie folgt vorgehen: Miss den Raum aus und berechne die Fläche in Quadratmetern (= Länge x Breite). Multipliziere den Wert anschließend mit den empfohlenen Lumen-Werten.

Bei einem Schlafzimmer mit 20 qm und 100 lm pro qm ergibt dies:

20 qm x 100 lm = 2.000 Lumen insgesamt (als Summe aller Leuchten)

Generell ist es empfehlenswert, die Lumen auf mehrere Leuchtmittel aufzuteilen, anstatt eine einzige helle Lampe zu verwenden. Dies gilt insbesondere in großen oder verwinkelten Zimmern. Andernfalls kann ein Teil des Raums übermäßig hell beleuchtet sein, wohingegen der Rest zu dunkel bleibt.

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2. Was bedeutet Lumen?

Die Einheit Lumen (lm) steht für den Lichtstrom, also die Lichtmenge, die eine Lichtquelle abgibt. Dementsprechend ist sie der ideale Wert, um sich an der Helligkeit von Leuchtmitteln zu orientieren. Dies gilt insbesondere, weil moderne Varianten deutlich weniger Strom verbrauchen und die Angabe in Watt (W), die bei Glühbirnen als Richtwert für die Helligkeit herangezogen wurde, nicht mehr aussagekräftig ist. Die folgende Tabelle vergleicht verschiedene Leuchtmittel, ihre Helligkeit in Lumen sowie ihren Stromverbrauch miteinander:

Lumen 200 400 700 900 1.300
LED 3 W 4 W 8 W 10 W 16 W
Energiesparlampe 6 W 9 W 12 W 17 W 20 W
Halogenlampe 18 W 28 W 42 W 52 W 70 W
Glühlampe 25 W 40 W 60 W 75 W 100 W

3. Unterschied zwischen Watt, Lumen, Lux und Kelvin

Bei Leuchtmitteln wie LED-Birnen werden häufig unterschiedliche Werte angegeben, die beim Kauf für Verwirrung sorgen können. Um dir die Kaufentscheidung leichter zu machen, klären wir dich an dieser Stelle über die unterschiedlichen Begriffe und ihre Bedeutung auf.

  • Watt: Die Einheit Watt (W) gibt die Leistung und somit den Energieverbrauch an. Sie hat keinen direkten Bezug zur Helligkeit. Es kann nur generell gesagt werden, dass Leuchtmittel innerhalb einer Kategorie (LED, Halogen, Glühbirne etc.) heller leuchten, je mehr Watt sie aufweisen. Ein Vergleich zwischen den verschiedenen Varianten ist mit dieser Einheit jedoch nicht möglich.
  • Lumen: In der Einheit Lumen (lm) wird der Lichtstrom angegeben. Dies ist die Menge an Licht, die eine Quelle pro Zeiteinheit abgibt. Sie steht somit für die Helligkeit von Leuchtmitteln.
  • Lux: Die Einheit Lux (lx) ähnelt dem Lumen und steht eng mit ihm in Verbindung. In Lux wird die Beleuchtungsstärke angegeben: Die Einheit zeigt an, wie viel Lumen pro Zeiteinheit auf einen Quadratmeter fallen. Ein Lux entspricht dabei einem Lumen pro Quadratmeter (1 lx = 1 lm/m²).
  • Kelvin: In Kelvin (K) wird die Farbtemperatur angegeben. Dabei wird grundsätzlich zwischen warmem, gelbem und kaltem, blauem Licht unterschieden. Moderne Leuchtmittel decken etwa einen Bereich von rund 2.200 bis 6.000 Kelvin ab; dabei gilt: je höher der Wert, desto kälter das Licht.
Die Helligkeit von Leuchtmitteln
Unterschiedliche Leuchmittel und ihre Helligkeit in Lumen
Welche Farbtemperatur sollte ich wählen?

Hierbei kannst du nach deinem persönlichen Geschmack vorgehen. Generell gilt jedoch, dass warmes Licht eine gemütlichere Atmosphäre schafft, wohingegen kaltes Licht wachhält und eine bessere Konzentration fördert. Für Schlaf- und Wohnzimmer empfiehlt sich daher warmes Licht mit etwa 2.200 bis 3.000 Kelvin und fürs Arbeitszimmer oder die Küche kühles Licht mit um die 4.000 Kelvin.

FAQ

  • Wie viel Lumen braucht man pro qm?

    Dies ist sowohl vom jeweiligen Raum als auch von deinen persönlichen Vorlieben abhängig. Generell gilt:

    • Wohnräume: ca. 100–150 Lumen pro qm
    • andere Räume: ca. 250–300 Lumen pro qm

    Eine genaue Einteilung und weitere nützliche Informationen bietet dir unsere Kaufberatung.

  • Wie viel Lumen braucht man im Flur pro qm?

    Im Hausflur gelten generell rund 100 bis 150 Lumen pro Quadratmeter als ausreichend. Allerdings kommt es dabei auf die Beschaffenheit des Flurs an: Bei verwinkelten Gängen oder Treppen können sogar bis zu 300 Lumen pro Quadratmeter sinnvoll sein, um eine gute Ausleuchtung zu schaffen und beispielsweise die Sturzgefahr zu verringern.

  • Wie viel Lumen brauch man in der Werkstatt pro qm?

    Für die Einrichtung einer Werkstatt oder eines Hobbyraums empfiehlt sich eine Lichtstärke von 250 bis 300 Lumen pro Quadratmeter. So stellst du sicher, dass du bei unterschiedlichen Arbeiten stets ausreichend viel Licht zur Verfügung hast und alles gut sehen kannst.

So viel Lumen benötigst du pro Quadratmeter – Zusammenfassung

Hinsichtlich der idealen Helligkeit kannst du dich sehr gut an folgenden Richtwerten (in Lumen pro qm) orientieren:

  • Wohnzimmer: 100–150
  • Esszimmer: 100–150
  • Schlafzimmer: 100–150
  • Kinderzimmer: 100–150
  • Flur/Treppenhaus: 100–150
  • Küche: 250–300
  • Arbeitszimmer/Büro: 250–300
  • Badezimmer: 250–300
  • Werkstatt: 250–300

Dabei solltest du die Gesamtzahl der benötigten Lumen idealerweise auf mehrere einzelne Leuchten verteilen.

Glossar
  • Lumen: Einheit für den Lichtstrom (Kürzel: lm); wie viel Licht ein Leuchtmittel abgibt
  • Watt: Einheit für die Leistung (Kürzel: W); wie viel Energie bzw. Strom ein Gerät verbraucht
  • Lux: Einheit für die Beleuchtungsstärke (Kürzel: lx); wie viel Lumen auf einen Quadratmeter fallen
  • Kelvin: Einheit für die Farbtemperatur (Kürzel: K); bei Leuchtmitteln von 2.200–6.000 Kelvin (je höher der Wert, desto kälter das Licht)
Redakteur Lars

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Lars ist seit über 10 Jahren im E-Commerce als Redakteur unterwegs. Familie, Freunde und Kollegen schätzen ihn für sein handwerkliches Know-how und sein Wissen rund um Elektronik-Themen.