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Quelle: iStock.com/metamorworks

Google Home oder Alexa: Welcher ist der perfekte Smart Speaker für mich?

Smart Speaker machen unser Leben leichter, indem sie uns Fragen beantworten, uns bei der Organisation des Tagesablaufs helfen oder beispielsweise unser Smart Home steuern. Als Vorreiter auf dem Gebiet gelten Google Home und Alexa – doch wer bietet den besten digitalen Assistenten? Wir erklären dir die jeweiligen Eigenschaften und helfen dir dabei, das für deine Ansprüche perfekte Modell zu wählen.

1. Was können Google Home und Alexa?

Auf einen Blick

Die Funktionen von Alexa und Google Home

  • Rezepte vorlesen
  • Wettervorhersage ansagen
  • Radio abspielen, Musikstreaming
  • Termine abrufen und anlegen
  • Organisation von To-do-Listen, Einkaufslisten, Erinnerungen
  • Anzeigen von Texten, Videos etc. (Modelle mit Bildschirm)
  • Steuerung des Smart Home (z. B. Licht ein- und ausschalten, dimmen)

Im Zusammenhang mit Alexa und Google Home tauchen viele verschiedene Begriffe auf. Bevor wir auf die jeweiligen Eigenschaften, Unterschiede sowie Vor- und Nachteile der beiden Geräte beziehungsweise Sprachassistenten eingehen, wollen wir dir diese erklären:

  • Alexa: Alexa ist der Sprachassistent von Amazon.
  • Amazon Echo: Die zugehörigen Geräte (= Smart Speaker, kluge Lautsprecher), bei denen Alexa eingesetzt wird, heißen Amazon Echo.
  • Google Home: Google Home bezeichnete einerseits eine Baureihe von Google Smart Speakern und ist zudem der Name einer App zur Steuerung von Smart Home-Geräten.
  • Google Nest: Google Nest ist die Bezeichnung einer weiteren Baureihe der Smart Speaker (Modelle ab 2019).
  • Google Assistant: Google Assistant heißt der Sprachassistent von Google, der bei Google Home, Google Nest sowie bei Android-Smartphones verwendet wird.
Google Home vs. Amazon Alexa
Google Home vs. Amazon Alexa

Im allgemeinen Sprachgebrauch werden die meisten Begriffe jedoch synonym genutzt – so spricht man in der Regel stets von Alexa und Google Home, seltener jedoch von Echo oder beispielsweise Google Assistant.

Damit du dir ein umfassendes Bild von beiden Smart Speakern machen und somit das für dich perfekte Gerät wählen kannst, haben wir die Produkte beider Anbieter im Folgenden detailliert miteinander verglichen.

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2. Kaufaspekte im Vergleich

Wenn du dich beim Kauf eines Smart Speakers zwischen Alexa und Google Home entscheiden musst, solltest du die folgenden Aspekte in deine Entscheidung miteinbeziehen.

2.1 Spracherkennung und Tonausgabe

Die Spracherkennung ist essenziell, da diese darüber entscheidet, ob Nutzeranfragen oder Befehle überhaupt verstanden und somit beantwortet beziehungsweise umgesetzt werden können. In diesem Punkt gilt Alexa als etwas besser, allerdings ist dies auch vom gewählten Modell abhängig.

Die verschiedenen Ausführungen bieten unterschiedliche Anzahlen an Schallsensoren. Hierbei solltest du auf Varianten mit möglichst vielen Mikrofonen setzen: Je mehr Schallsensoren verbaut sind, desto besser kann der Smart Speaker dich verstehen und beispielsweise Hintergrundgeräusche oder -gespräche erkennen und herausfiltern.

Beim Klang des integrierten Lautsprechers gilt hingegen Google Home als führend: Zwar ist der Ton etwas leiser, dafür fällt die Klangqualität besser als bei Alexa aus. Dies gilt allerdings nur für die Musikwiedergabe. Bei der reinen Sprachausgabe punktet wiederum Alexa, da ihre Stimme natürlicher klingt. Der Google Assistant spricht etwas mechanischer, dafür lässt sich bei ihm zwischen einer männlichen und weiblichen Stimme umstellen.

2.2 Medieninhalte und Streaming

Hinsichtlich der unterstützen Medien und Streamingdienste zeichnet sich der Unterschied vor allem in Bezug auf die jeweils unternehmenseigenen Plattformen und Dienste ab. Die folgende Übersicht vermittelt dir einen Eindruck darüber, welche Audiodienste mit dem jeweiligen Smart Speaker kompatibel sind:

Unterstützt von Alexa Unterstützt von Google Home
  • Amazon Music
  • Apple Music
  • Spotify
  • Radio
  • TuneIn
  • Audible
  • YouTube
  • Google Play Music
  • Google Chromecast Audio
  • Deezer
  • Spotify
  • Radio
  • TuneIn
  • YouTube

Wenn du also gezielt spezielle Dienste nutzen willst, solltest du bereits vor dem Kauf prüfen, ob Alexa oder Google Home diese unterstützen.

Hinweis: Bitte beachte, dass für die Verwendung teilweise ein kostenpflichtiger Account beim jeweiligen Streamingdienst Voraussetzung für die Nutzung mit Alexa und Google Home ist.

2.3 Skills und Actions

Unter die Begriffe Skills (bei Alexa) sowie Actions (bei Google Home) fallen zusätzliche Funktionen, die sich per Sprachbefehl abrufen lassen. Dazu haben Amazon und Google Kooperationen mit weiteren Unternehmen geschlossen. Nachdem die Skills und Actions aktiviert sind, kannst du somit auf Funktionen von Websites zugreifen und dir beispielsweise Rezepte oder das TV-Programm für den Abend heraussuchen und vorlesen lassen.

Hinsichtlich dieser Funktionen gilt Alexa als führend: Dies liegt unter anderem daran, dass Amazon Echo deutlich eher in den Markt eingeführt wurde und Amazon somit mehr Zeit hatte, sein Netzwerk auszubauen. Prüfe daher vor dem Kauf, ob der gewählte Smart Speaker die gewünschten Skills oder Actions bietet.

2.4 Datenschutz

Das Thema Datenschutz steht bei Sprachassistenten häufig in der Kritik und spielt dementsprechend auch bei der Wahl zwischen Google Home und Alexa eine wichtige Rolle. Grundsätzlich lassen sich bei der Entscheidung zwischen den beiden Anbietern zwei Positionen erkennen:

  1. Google Home/Assistant: Für die Nutzung ist ein Google-Konto notwendig. Viele Nutzer argumentieren, dass die meisten Personen ohnehin einen entsprechenden Account haben und Google daher bereits viele Daten hat und die Nutzung des Kundenkontos entsprechend praktisch ist. Gegner wiederum äußern Bedenken, dass Google gerade aufgrund seiner großen Datenbasis nicht noch zusätzliche Informationen über seine Nutzer erhalten sollte.
  2. Google Home Mini
    Der Google Home Mini fügt sich gut in den Wohnraum ein.
  3. Amazon Echo/Alexa: Um Alexa nutzen zu können, benötigst du ein Amazon-Kundenkonto. Sofern du den Shopping-Dienstleister nicht nutzt, könnte die notwendige Anmeldung die Entscheidung entsprechend beeinflussen.
Amazon Echo Show
Der Amazon Echo Show zeigt viele Informationen an.
Fazit: Egal ob Google Home oder Alexa, für beide Smart Speaker ist ein Nutzerkonto notwendig. Sofern du bereits einen der beiden Dienste nutzt, kann es praktisch sein, sich für den zugehörigen Sprachassistenten zu entscheiden, um kein zusätzliches Konto anlegen zu müssen. Generell werden beide Dienste hinsichtlich des Datenschutzes jedoch ähnlich bewertet.

2.5 Modelle und Ausführungen

Je nach gewünschtem Funktionsumfang oder beispielsweise dem zur Verfügung stehenden Platzangebot solltest du dir die unterschiedlichen Modelle von Google Home und Amazon Echo ansehen. Die angebotenen Varianten können sich hinsichtlich verschiedener Punkte unterscheiden:

  • Größe (Breite, Tiefe, Höhe)
  • Anzahl der eingebauten Lautsprecher und Mikrofone (vgl. Absatz 2.1)
  • Modelle ohne und mit (Touchscreen-)Bildschirm zur visuellen Darstellung von Informationen
  • Einsatzgebiet (in der Regel im Haus; Amazon Echo Auto speziell für PKWs entwickelt)

3. Übersicht: Vor- und Nachteile beider Assistenten

Für eine einfache und schnelle Entscheidung haben wir die Vor- und Nachteile beider Smart Speaker in den folgenden Tabellen für dich zusammengefasst.

Alexa (Amazon Echo)

Vorteile: Nachteile:
Sehr gute Spracherkennung und Filterung von Störgeräuschen Weniger zuverlässige Auskünfte bei Wissensfragen
Natürliche Sprachausgabe Schlechtere Verarbeitung von Anschlussfragen
Sound passt sich an Gegebenheiten des Raums an Nutzerdaten werden in einer Cloud gespeichert
Integrierter Temperatursensor Amazon-Account für Verwendung nötig
Ideal für Shopping-Anfragen sowie Einkaufs- und Produktinformationen
Umfangreiche Skills vorhanden dank zahlreicher Kooperationen
Kompatibel mit vielen Smart Home-Anbietern und -Produkten
Lässt sich per Bluetooth mit anderen Geräten wie Lautsprechern verbinden

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Google Assistant (Google Home/Google Nest)

Vorteile: Nachteile:
Besonders günstige Modelle erhältlich Geringere Anzahl an Actions (Skills)
Lautsprecher bietet vollen Klang Mit weniger Smart Home-Anbietern und -Produkten kompatibel
Sehr gutes Sprachverständnis auch bei Anschlussfragen
Zuverlässige Beantwortung von Wissensfragen
Analyse und Umsetzung von Nutzervorlieben
Stimmen können unterschieden und Nutzern zugeordnet werden
Hervorragende KI (Künstliche Intelligenz)
Ideal auf Nutzung von Google Diensten (Kalender, Gmail, Suche) abgestimmt

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4. Alternative: Apple HomePod

Als Alternative zu Alexa und Google Home steht dir zudem der Apple HomePod zur Wahl. Dieser ist mit dem bekannten Sprachassistenten Siri ausgestattet, der beispielsweise auch beim iPhone integriert ist.

Apple HomePod
Der Apple HomePod als Alternative zu Amazon Alexa und Google Home

Bislang hat Apple zwei Modelle des HomePod veröffentlicht, den Apple HomePod und die kleinere Variante HomePod mini. Letzterer ist mit rund 8,4 Zentimetern besonders kompakt und überzeugt dennoch mit seiner starken technischen Ausstattung: So besitzt der kleine Smart Speaker beispielsweise vier Mikrofone, die Störgeräusche herausfiltern und so für eine zuverlässige Spracherkennung sorgen.

Wenn du gleich mehrere Apple HomePods besitzt, kannst du diese miteinander kombinieren: Zusammengeschlossen ergeben sie ein Soundsystem, das beispielsweise die gesamte Wohnung abdeckt. Auf diese Weise kannst du in allen Zimmern parallel die gleiche Musik abspielen lassen, sodass du beim Verlassen eines Raums keinen Übergang hast und perfekten Raumklang genießen kannst.

Für wen ist ein Apple HomePod die richtige Wahl?
Ein HomePod eignet sich insbesondere dann, wenn du bereits jetzt weitere Apple Produkte wie ein iPhone beziehungsweise Services wie Apple Music nutzt oder dies in Zukunft planst. Die Kernkompetenz des Smart Speakers liegt nämlich in der Vernetzung der hauseigenen Soft- und Hardware. Allerdings sind auch Smart Home-Geräte von Drittanbietern teilweise kompatibel.

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5. Fazit: Google Home oder Alexa kaufen?

Für beide Smart Speaker-Anbieter gilt: Es lässt sich keine generelle Empfehlung aussprechen. Die Wahl ist insbesondere davon abhängig, welchen Zweck der zugehörige Sprachassistent erfüllen und welche Funktionen er bieten sollte. Für eine schnelle Entscheidung kannst du dich wie folgt orientieren:

  • Google Home ist die ideale Wahl, wenn du insbesondere Wissensfragen stellen willst und dabei mit Anschlussfragen gegebenenfalls tiefer in ein Thema eintauchen möchtest.
  • Alexa ist hingegen perfekt für Shopping-Anfragen geeignet und bietet die größere Anzahl an zusätzlichen Skills.

FAQ

  • Was ist der Unterschied zwischen Alexa und Google Home?

    Bei beiden handelt es sich um Sprachassistenten beziehungsweise Smart Speaker: Alexa ist der Sprachassistent des Smart Speakers Amazon Echo, der Google Assistant ist hingegen der Sprachassistent von Google, der bei den Smart Speakern Google Home beziehungsweise Google Nest zum Einsatz kommt.

    Genau betrachtet gibt es jedoch deutliche Unterschiede:

    • die Systeme unterstützen unterschiedliche Smart Home-Lösungen
    • die kompatiblen Streamingdienste weichen teils voneinander ab
    • die Anzahl an Skills (Alexa) ist deutlich höher als die der Actions (Google)
    • Alexa verarbeitet Shopping-Anfragen besser, Google Assistant hingegen Wissensfragen

    In unserer Beratung erklären wir dir die Unterschiede im Detail und helfen dir, den für deine Ansprüche idealen Sprachassistenten zu wählen.

  • Was ist besser: Alexa oder Google Nest?

    Dies ist unter anderem davon abhängig, wofür und mit welchen weiteren Produkten oder Diensten du Alexa beziehungsweise den Amazon Echo oder Google Nest nutzen willst:

    • aktuell übertrifft die Anzahl von Alexa Skills die von Google Actions
    • Alexa ist besser für Shopping-Anfragen geeignet, Google Nest bietet hingegen eine größere Wissensdatenbank
    • Google Nest ist ideal auf die Nutzung von Google-Diensten wie Kalender und Gmail abgestimmt

    Weitere Unterschiede und die besten Tipps für den Kauf haben wir in unserer Beratung für dich zusammengestellt.

  • Wer weiß mehr: Alexa oder Google?

    Bei Wissensfragen schneidet in Tests Google Home beziehungsweise Nest besser ab als Alexa: Während Alexa zur Beantwortung auf die Suche von Bing zurückgreift, profitiert Google von den unternehmenseigenen Suchalgorithmen.

So wählst du zwischen Google Home und Alexa – Zusammenfassung

Die beiden Smart Speaker-Systeme weisen unterschiedliche Stärken und Schwächen auf, anhand derer du deine Wahl treffen solltest.

Vorteile von Alexa (Amazon Echo):

  • sehr gute Spracherkennung und natürliche Sprachausgabe
  • Anpassung des Klangs an den Raum
  • integrierter Temperatursensor
  • ideal für Shopping-Anfragen, Einkaufs- und Produktinformationen
  • zahlreiche Skills
  • mit vielen Smart Home-Systemen kompatibel
  • verfügt über eine Bluetooth-Schnittstelle

Vorteile von Google Assistant (Google Home/Google Nest):

  • sehr günstige Modelle verfügbar
  • Lautsprecher mit vollem Sound
  • sehr gutes Sprachverständnis
  • zuverlässige Beantwortung von Fragen
  • Analyse von Nutzervorlieben und Zuordnung von Stimmen
  • sehr gute Künstliche Intelligenz
  • perfekt für Nutzung mit Google Diensten
Glossar
  • Smart Speaker: Lautsprecher, die mit dem Internet verbunden sind und auf Sprachbefehle reagieren
  • Smart Home: Zuhause, in dem sich beispielsweise das Licht, die Heizung oder Elektrogeräte per Smartphone und Computer steuern lassen
  • Google Home: Smart Speaker-Modelle von Google
  • Alexa: Sprachassistent von Amazon
  • Amazon Echo: Smart Speaker-Modelle von Amazon
  • Google Nest: Smart Speaker-Modelle von Google (ab 2019)
  • Google Assistant: Sprachassistent von Google
  • Skills: Funktionen von Smart Speakern, die sich per Sprachbefehl abrufen lassen; Verwendung des Begriffs bei Alexa
  • Actions: Funktionen von Smart Speakern, die sich per Sprachbefehl abrufen lassen; Verwendung des Begriffs bei Google Home
  • Apple HomePod: Smart Speaker der Marke Apple
  • Siri: Sprachassistent von Apple
Redakteur Lars

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Lars ist seit über 10 Jahren im E-Commerce als Redakteur unterwegs. Familie, Freunde und Kollegen schätzen ihn für sein handwerkliches Know-how und sein Wissen rund um Elektronik-Themen.