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Kulinarisch Unterwegs / 17. Juni 2017

Französische Küche: Ein Hochgenuss für jeden Feinschmecker

Frankreich ist die Gourmet-Nation schlechthin! Im Land der Feinschmecker weiß man, wie man es sich gut gehen und schmecken lässt. Wir stellen euch die Favoriten der französischen Küche vor.

Französische Küche: Ein Hochgenuss für jeden Feinschmecker
© Visions-AD - Fotolia

1.) Käse.

Frankreich trumpft mit einer ungeheuren Vielfalt an Käsesorten auf – Käse gehört in Frankreich zu einem normalen Menü dazu und bildet immer den Abschluss der Gänge. Mehr als 1.000 Sorten soll es in der Nation der Sternerestaurants geben. Fast jede Region hat ihre eigene Käsespezialität. Der Camembert kommt aus der Normandie, die Bretagne kredenzt uns den Ziegen-Brie und Auvergne ist Heimat des pikanten Roqueforts. Wer in die Welt der Käse tiefer einsteigen möchte, kann entlang der Käsestraße der Auvergne Molkereien besuchen und dort fleißig Käse probieren.


2.) Champagner.

Der herrliche Schaumwein Frankreichs – da sprudeln dem Kenner gleich einige Marken durch den Kopf: Dom Pérignon, Krug, Veuve Clicquot, Moët & Chandon, Pommery, Taittinger… Die Liste der berühmten Champagner-Kellereien ist lang – viele von ihnen bestehen bereits seit dem 18. Jahrhundert. Schon damals wusste man den Champagner zu schätzen. Um sich Champagner zu nennen, muss ein Schaumwein aus dem Weinbaugebiet der Champagne kommen und nach strengen Vorgaben angebaut und gekeltert werden. Erfinder des Sprudelwassers soll der Legende nach der Abt Dom Pérignon (1638 – 1715) sein, der Benediktinermönch hat die Flaschengärung erdacht.


3.)
Calvados.

Ähnlich wie beim Champagner ist die Herstellung des Calvados an strenge Auflagen geknüpft. Der Apfelbranntwein muss aus der Normandie kommen, der Apfelmost wird als Cidre vergoren, destilliert und zwei bis sechs Jahre in Eichenfässern gelagert. Für einen Calvados (40 bis 45 Prozent Alkohol) sind genau 48 Apfelsorten zugelassen. Die Mischung macht’s: 40 Prozent süße Äpfel, 20 Prozent saure und 40 Prozent bitter schmeckende Äpfel kommen in die Flasche!


4.) Baguette.

Das Baguette ist ein kulinarisches Wahrzeichen Frankreichs – dabei stammt es ursprünglich aus Wien. Das erste Baguette in Paris wurde, so ist es überliefert, auch von einem österreichischen Bäcker gebacken – und hatte enormen Erfolg. Das echte Baguette muss in Form sein und Maß halten: 240 bis 310 Gramm darf es wiegen und 55 bis 70 Zentimeter lang sein. Der Querschnitt darf etwa fünf Zentimeter messen.


5.) Kräuter der Provence.

Diese Kräutermischung stammt – wie der Name schon sagt – aus der Provence. Dazu werden die Kräuter gemischt, die Mischung lässt man trocknen oder legt sie alternativ in Würzöl oder Würzessig ein. Die genaue Zusammensetzung ist nicht vorgegeben, die Bezeichnung auch nicht geschützt. In der Regel werden Rosmarin, Thymian und Bohnenkraut gemischt, oft kommen dann noch Lavendel, Oregano und Majoran hinzu. Andere Mischungen setzen auf Zutaten wie Liebstöckel, Salbei und Petersilie. Die Gewürzmischung wird oft bei Gemüsesuppen und Gemüsegerichten verwendet. Ihr Aroma entfaltet sich am besten, wenn man die Mischung zerreibt und mit gart.


6.) Dijon-Senf.

Der französische Scharfmacher hat eine lange Geschichte: Dijon, die Hauptstadt der Region Burgund, entwickelte sich bereits im 13. Jahrhundert zum Senfzentrum Frankreichs. In den Senfmühlen Dijons verlieh man dem Senf eine besonders pikante Note, in dem man ihn mit Most statt Essig ansetzte – die Geburtsstunde des berühmten Dijon-Senfs. Er ist scharf und wird zum Beispiel für die Herstellung von Mayonnaise verwendet.


7.) Hachis parmentier.

Dieser herzhafte Kartoffel-Fleisch-Käse-Auflauf wurde dem französischen Apotheker Antoine-Augustin Parmentier gewidmet, der im 18. Jahrhundert den Kartoffelanbau in Frankreich förderte. Kartoffelpüree trifft auf Fleisch und würzigen Käse – ein Hochgenuss, unbedingt probieren! Hier gibt´s das passende Rezept.


8.) Trüffel.

Neben Italien gilt Frankreich als das Eldorado für Trüffelfans. Schwarze Trüffel aus dem Périgord gehören zu den wohlschmeckendsten der Welt, sie werden auch schwarze Diamanten genannt. Schwarze Trüffel sind zwar teuer, aber eine höchst elegante Gaumenfreude, die fast jedes Gericht adelt. Vom Rührei bis zum Risotto, von der Pasta bis zu den Bratkartoffeln.


9.) Beaujolais.

„Le Beaujolais Nouveau est arrivé!“ Farbenfrohe Plakate verkünden es im Herbst: Der neue Beaujolais ist da, ein leichter, duftender Rotwein, den man in Frankreich als Nachgeschmack des Sommers zelebriert. Lecker!


10.) Macaron.

Das französische Baisergebäck ist die zarteste Versuchung unter den Doppelkeksen. Die Böden werden aus Eiweiß, Puderzucker und Mandelmehl zubereitet und mit Lebensmittelfarbe in bunte Kunstwerke verwandelt. Auch die Füllung hat es in sich: Buttercreme und Konfitüre sorgen für den köstliche Geschmack. Das Macaron nach Pariser Art wird wegen seiner begrenzten Haltbarkeit bisher nur handwerklich hergestellt. Macarons lassen sich aber auch ganz leicht selbst herstellen. Das passende Rezept gibt es hier.


11.) Bouillabaisse.

Sie ist eine Spezialität der gehobenen Küche und ein Traditionsgericht Frankreichs: Bouillabaisse aus Marseille! Früher kochten die Fischer diese Fischsuppe aus Fischresten, deshalb galt sie lange als Suppe der Armen. Inzwischen hat die Bouillabaisse große Karriere gemacht und erfreut Feinschmecker aus aller Welt.

Produktrückruf: Mandeln

Die nutwork Handelsgesellschaft mbH ruft freiwillig, aus Gründen des vorbeugenden Verbraucherschutzes, folgendes Produkt zurück:

K-Classic Mandeln ganz 200g
EAN (GTIN) 4337185307874 mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum / Charge: 28.02.2019 / L 0230
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nutwork Handelsgesellschaft mbH, Burchardstraße 8, 20095 Hamburg

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