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Gut zu wissen / 05. Februar 2018

Strahlend sauber in den Frühling

Der Frühling steht vor der Tür! Die Schattenseite der ersten Frühlingssonnenstrahlen: die beim Wohnungsputz vernachlässigten Stellen treten ungeschminkt zu Tage. Zeit, das Großprojekt „Frühjahrsputz“ in Angriff zu nehmen. Wir haben ein paar Tricks, die das Grundreinemachen leichter machen und Tipps für jedes Putzproblem. Los geht's!

Putzmittel Frühjahrsputz
© Amelie – adobe.stock.com

Was wirklich in den Putzschrank gehört

Das Angebot an Reinigungsmitteln ist riesig und auf jedes noch so spezielle Bedürfnis zugeschnitten. Der Grundstock, den man für den Frühjahrsputz - und generell - unbedingt im Putzschrank haben sollten, setzt sich so zusammen:

  • Universalreiniger – gegen Schmutz auf den meisten Oberflächen und Böden
  • Essigreiniger oder Zitronensäure – gegen Kalk
  • Scheuermilch – gegen hartnäckige Verschmutzungen
  • Spülmittel – für Geschirr und Glasflächen
  • WC-Reiniger – für die Toilette

Für besondere Oberflächen wie Holzböden kommen noch Spezialreiniger dazu.

Der Masterplan für den Frühjahrsputz

Nachdem die Basics geklärt sind, wird es jetzt ernst. Wenn ihr wirklich der ganzen Wohnung eine Rundumerneuerung geben wollt, dann helfen euch die unten genannten sechs Schritte. Nehmt euch für jeden ausreichend Zeit und versucht nicht alles, in zwei Stunden zu erledigen. Dann ist Scheitern nämlich vorprogrammiert und die Motivation ganz schnell verflogen.

Schritt 1: Aufräumen und aussortieren - je weniger Staubfänger herumstehen, desto besser. Nehmt euch also einen Nachmittag Zeit und schaut eure Schränke durch. Es hat sich die Methode mit den drei Kisten bewährt. In Kiste 1 packt ihr alle Sachen, dir ihr behalten wollt, Kiste 2 ist für Dinge, die ihr noch verschenken oder verkaufen möchtet. In Kiste 3 kommt dann alles, was endgültig weg kann. Stellt Kiste 3 am besten erst gar nicht in den Keller, sondern bringt sie gleich endgültig weg. Sonst ist das Problem nur in eine andere Ecke verlagert.

Schritt 2: Jetzt kann es mit dem Putzen losgehen. Am besten von oben nach unten. Deshalb fangt ihr am besten mit den Gardinen und Fenstern waschen. Die Gardinen werden gewaschen und dann nass wieder aufgehangen. Bei den Fenstern zuerst den Rahmen abwischen, dann die Scheibe innen und außen putzen. Wenn ihr mit Zeitungspapier trocken wischt, werden die Fenster streifenfrei klar.

Schritt 3: Staubwischen – auch zwischen der Heizung, Bücherregalböden oder oben auf dem Kleiderschrank, Zimmerpflanzen

Schritt 4: Teppiche und Böden in Wohn- und Schlafzimmer staubsaugen und Böden feucht wischen. Vorsicht bei Laminat! Das darf nur Nebelfeucht gewischt werden, weil das Holz sonst aufquellt

Schritt 5: In der Küche alle Geräte putzen und entkalken. Die Schränke außen und innen auswischen. In diesem Zug könnt ihr auch eure Lebensmittelvorräte kontrollieren und schauen, wo ihr vielleicht wieder Nachschub braucht.

Schritt 6: Bad putzen. Tipps für den oft verkalkten Duschkopf haben wir unten für euch.  

Schritt 7: Und zum Abschluss noch den Flur wischen und saugen.

Die 5 nervigsten Putzstellen

So glänzt alles

Der Haushalt macht sich zwar nie von allein, mit ein paar Tricks macht er sich aber deutlich leichter. Unsere fünf Tipps für weit verbreitete Problemstellen:

  1. Verkalkter Duschkopf: Lieber lange einwirken lassen, statt ewig schrubben. Nehmt dazu einen Gefrierbeutel oder einen Luftballon zu Hilfe und gebt ein wenig Essigreiniger hinein. Den Duschkopf hinein packen und über Nacht einwirken lassen – fertig.
  2. Hartnäckige Hundehaare: Was der Staubsauger nicht schafft, kann ein Fensterabzieher mit Gummischiene erledigen.
  3. Schmutzige Mikrowelle: Ein Dampfbad kann Wunder wiken. Dafür einfach Essig- oder Zitronenreiniger mit Wasser verdünnen, in die Mikrowelle geben und diese für 5 Minuten einschalten.
  4. Verschmutzte Fliesenfugen: Mit einer Zahnbürste und einer Mischung aus Essig oder Zitronensäure und Backpulver reinigt ihr eure Fugen ganz leicht. Die Mischung großzügig mit der Zahnbürste auf die Fugen auftragen, bis sie leicht schäumt. Dann ein wenig einwirken lassen und samt Schmutz mit lauwarmem Wasser wieder abwaschen. Nur noch trockenwischen und die Fugen sind wieder sauber. Alternativ kann man auch etwas Klarspüler mit der Zahnbürste auf die Fugen auftragen und mit Wasser nachspülen.
  5. Eingestaubte Lampenschirme: Staub von Lampenschirmen, vor allem von solchen aus Stoff, entfernt man blitzschnell mit einer Fusselrolle.

3 Tipps für Putzmuffel

Damit der nächste Frühjahrsputz nicht wieder im Scheuermarathon endet, haben wir zum Abschluss noch ein paar Tipps für euch. Diese könnt ihr jeden Tag  in euren Alltag integrieren könnt und macht klassischen Putzfallen den Gar aus.

Tipp Nr. 1

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Nebenbei Dinge erledigen: Der Kaffee läuft gerade durch? Das ist die perfekte Gelegenheit die Spülmaschine auszuräumen, die Küchenoberfläche abzuwischen oder den Wasserkocher endlich mal wieder zu entkalken. Oder legt euch einen Fensterabzieher in die Dusche. Dann könnt ihr direkt nach dem Duschen die Wände abziehen und ihr reduziert dadurch Kalkablagerungen.

Tipp Nr. 2

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Lasst die Nacht für euch arbeiten – Hartnäckige Kalkflecken oder eingebrannte Reste im Ofen lassen sich viel schneller beseitigen, wenn man Reiniger über Nacht einwirken lassen.

Tipp Nr. 3

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Gemeinsam geht es schneller! Am besten wird die ganze Familie zum Putzen miteingespannt. Auch der Nachwuchs kann je nach Alter kleinere Aufgaben übernehmen – etwa beim Aufräumen helfen oder die Regale abstauben.