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Gesundheit / 26. April 2016

Richtig essen bei Laktoseintoleranz

Milch, Joghurt oder Sahne sind unter anderem Produkte, die Menschen mit Laktoseintoleranz Probleme bereiten. Verantwortlich dafür ist das Verdauungsenzym Laktase, das Betroffenen entweder komplett fehlt oder nur vermindert den in Milchprodukten enthaltenen Milchzucker aufspalten und verdauen kann. Laktosefreie Produkte sind deshalb eine gute Alternative. 

Richtig essen bei Laktoseintoleranz
© Nitr - Fotolia

Laktoseintoleranz feststellen


Ein ungutes Gefühl im Bauch, Müdigkeit und Kopfschmerzen einige Stunden nach dem Genuss von milchhaltigen Speisen, können Anzeichen einer Laktoseintoleranz sein. Ein Gang zum Arzt sollte dann der erste Schritt sein, um die Ursache der Beschwerden abzuklären. Mit Hilfe einer mehrwöchigen laktosefreien Diät oder einem Atemtest wird dabei geschaut, ob diese im Zusammenhang mit dem Verzehr von Milchprodukten hängen. Der Atemtest misst den Wasserstoffgehalt der Atemluft, der bei einer Laktoseintoleranz deutlich erhöht ist.

Ist die Diagnose „Laktoseintoleranz“ gestellt, bedeutet es nicht, dass man nie wieder Milchprodukte essen darf. Denn mittlerweile gibt es fast alle Milchprodukte auch laktosefrei zu kaufen. Bei diesen wird bereits im Herstellungsprozess der Milchzucker aufgespalten. Durch diesen Prozess schmecken laktosefreie Produkte etwas süßlicher und enthalten genau die gleichen Nährstoffe wie herkömmliche Milchprodukte.

Laktose ist oft versteckt


Menschen mit einer Laktoseintoleranz sollten beim Einkauf immer einen Blick auf die Inhaltsstoffe von Lebensmitteln werfen. Denn oft befindet sich Laktose in Produkten, von denen man es eigentlich nicht erwartet. So finden sich auch auf den Verpackungen von Backwaren, Fertigprodukten oder Gewürzmischungen die Begriffe Laktose, Milch, Milchzucker oder Molkepulver.

Der Grund dafür: Milchzucker ist sowohl ein Aromaträger, als auch ein Bindemittel. Bereits seit 2005 sind Lebensmittelhersteller allerdings von der EU verpflichtet, Laktose in ihren Produkten zu kennzeichnen. Auch beim Bäcker oder an der Wursttheke sollte nachgefragt werden, welche Produkte Laktose enthalten und welche nicht.  Auch Arzneimittel enthalten häufig Laktose. Diese ist oft im Tablettenüberzug oder wird als verdauungsfördernder Wirkstoff eingesetzt.

Von Natur aus laktosefrei


Vor allem für Käseliebhaber gibt es auch eine gute Nachricht: Viele Milchprodukte haben von Natur aus einen geringen Laktosegehalt und können damit auch von Menschen mit einer Laktoseunverträglichkeit gegessen werden. Dazu gehören Butter (0,6 Prozent Laktosegehalt) und verschiedene Hartkäsesorten. Beim Reifungsprozess von Käsesorten wie Emmentaler, Gouda oder Bergkäse wird der Milchzucker in seine Bestandteile Glukose und Galaktose gespalten. Zurück bleibt ein geringer Laktosewert von 0,1 Prozent.

Ihr wollt mehr zu diesem Thema wissen? Dann schaut euch unbedingt auch unseren Artikel über Lebensmittelallergien an.