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Lebensmittel ABC / 01. Februar 2018

Cranberry – Wunderbeere aus den USA

In den USA geht fast nichts ohne die Cranberry (im Deutschen „Große Moosbeere“ oder „Kranichbeere“). Die amerikanische Variante der Preiselbeere hat in Amerika eine lange kulinarische Tradition und ist fester Bestandteil der amerikanischen Küche. Seit einigen Jahren ist die Wunderbeere auch bei uns auf dem Vormarsch. Kein Wunder, denn Cranberrys sind nicht nur lecker und vielseitig einsetzbar, sondern auch gesund.

Cranberrys in Schüssel auf Tisch
© naltik – adobe.stock.com

Kleine Beere – große Wirkung

Schon die amerikanischen Ureinwohner sammelten Cranberrys und wussten um ihre angeblich heilende Wirkung. Der hohe Anteil an Vitaminen, Mineralstoffen und Antioxidantien macht Cranberrys zu gesunden Powerpaketen: Sie enthalten viel Vitamin C, A und K sowie die Mineralstoffe Eisen, Natrium, Magnesium und Kalium. Die sekundären Pflanzenstoffe fördern mit ihrer antioxidativen und antibakteriellen Wirkung die Gesundheit. In Studien konnte ein positiver Einfluss auf die Gefäße und das gesamte Herz-Kreislauf-System nachgewiesen werden. Zudem sollen sie den Zellalterungsprozess verlangsamen und eine krebshemmende Wirkung haben. Strittig ist allerdings, ob Cranberrys tatsächlich bei Blasenentzündung und Harnwegsinfektionen helfen. Während die Ergebnisse mancher Studien dafür sprechen, konnte eine vorbeugende oder gar heilende Wirkung in anderen Studien nicht wissenschaftlich nachgewiesen werden.

Was steckt sonst noch drin?

Die Nährwerte von frischen und getrockneten Cranberrys unterscheiden sich erheblich: Frisch geerntete Cranberrys haben deutlich weniger Kalorien (circa 40 Kalorien pro 100 Gramm) als getrocknete (circa 300 Kalorien pro 100 Gramm) und enthalten relativ viel Vitamin C (circa 13 Gramm pro 100 Gramm). Die getrocknete Variante kann dafür mit einem höheren Gehalt an Mineralstoffen punkten.

Cranberry: Lecker und vielseitig

Geerntet werden die roten Beeren aus Nordamerika im Herbst. Frische Cranberrys gibt es daher nur zwischen September und November. Aufgrund ihres sauren und bitteren Geschmacks eignen sie sich allerdings nicht unbedingt zum rohen Verzehr. Zu Sauce verarbeitet passen Cranberrys gut zu Fleischgerichten – in den USA ein absolutes Muss zum Truthahn an Thanksgiving – oder auch zu gebackenem Käse oder Quark sowie zu Süßspeisen. Auch in Saft oder Konfitüren kommt der Geschmack von Cranberries richtig gut zur Geltung. Getrocknet schmecken sie angenehm süß und sorgen häufig für das gewisse Extra: zum Beispiel im Müsli, im Salat, in Kuchen, Muffins oder Keksen.