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Backen & Kochen / 05. Oktober 2017

Köstlicher Kaiserschmarrn: So gelingt die Alpen-Süßspeise

Der Küchenklassiker Kaiserschmarrn gehört zu den bekanntesten Süßspeisen Österreichs. Ein Schmarrn ist nichts anderes als ein dicker, zerteilter Pfannkuchen – auch Palatschinken genannt.

Köstlicher Kaiserschmarrn: So gelingt die Alpen-Süßspeise
© Daniel Etzold - Fotolia

Für den Kaiserschmarrn-Teig benötigt ihr:


  • 6 Eier

  • Prise Salz

  • 3 EL Kristallzucker

  • 1 EL Vanillezucker oder frisches Vanillemark

  • 500 ml Milch

  • Etwas Mineralwasser

  • 300 g Mehl

  • Butter zum Ausfetten der Pfanne

  • 50 g Rosinen (optional), diese vorab etwa 30 Minuten in Wasser oder Rum quellen lassen

  • Puderzucker


Kaiserschmarrn-Rezept: Eier trennen, Eigelb mit Zucker, Vanillezucker oder frischem Vanillemark und Salz mit dem Rührgerät verquirlen. Im Anschluss Milch unterrühren, einen Schuss Mineralwasser mit Kohlensäure hinzugeben, Mehl sieben und untermengen. Danach Eischnee schlagen und behutsam mit einem Schneebesen unter den Teig heben und quellen lassen. So wird der Teig schön fluffig.

Anschließend Butter in einer beschichteten Pfanne erhitzen und aufschäumen lassen. Teig bei mittlerer Hitze darin goldbraun ausbacken und mit einer Gabel erst kurz vor dem Servieren vorsichtig in Stücke zerreißen. Zum Schluss mit Puderzucker bestäuben und lauwarmen Zwetschgenkompott oder Schattenmorellen dazu reichen. Auch passend sind Apfelmus, Vanillesoße und Heidel- oder Erdbeeren. Es gibt sogar eine herzhafte Variante mit Roter Bete, Meerrettich und einem Kresse-Dip.

Tipp: Kaiserschmarrn schmeckt frisch und warm am besten. Perfekt ist er, wenn er innen weich und außen leicht knusprig ist.


Kaiserschmarrn: Woher kommt der Name?

Über die Namensgeschichte ranken sich allerlei Mythen. Eine Theorie besagt, dass Kaiser Franz Joseph I. im Rahmen seiner Hochzeit mit Elisabeth von Österreich-Ungarn, seit den Romy-Schneider-Filmen als Sissi bekannt, 1854 seinem Pâtissier den Auftrag für eine neue Süßspeisenkreation gab. Er wollte mit dem Kaiserinnenschmarrn seine figurbewusste Verlobte überraschen. Sie aß allerdings nur ein bisschen davon. Ihm schmeckte es hingegen so gut, dass er ihre Portion gleich mit verspeiste. Fortan wurde das Gericht Kaiserschmarrn genannt.

Eine weitere Legende besagt, dass es bloß ein Missgeschick des Hofkonditors war, der zum Kaiserschmarrn führte. Die Konsistenz des Palatschinken misslang und der Teig zerriss. Daraufhin machte er aus seiner Not eine Tugend, verfeinert ihn mit Rosinen und teilte ihn in kleine Stücke. Das wiederum gefiel dem Kaiser angeblich gar nicht und er schickte den „Schmarrn“ zurück in die Küche.