Neckarsulm – Die Umweltorganisation Greenpeace hat in einer aktuell veröffentlichten Studie die Einkaufspolitik für Fisch und Meeresfrüchte von elf Handelsunternehmen untersucht. Kaufland belegt im nationalen Vergleich den 1. Platz und schneidet als einziges Unternehmen mit der Gesamtbewertung „gut“ ab.
Seit 2007 prüft Greenpeace im Rahmen eines jährlichen Rankings das Fischangebot im Einzelhandel. Bewertet werden unter anderem die Fisch-Einkaufspolitik, die Rückverfolgbarkeit und Kennzeichnungsstrategie der Produkte, die Transparenz für den Kunden sowie die praktische Umsetzung der Richtlinien.
Kaufland setzt Maßstäbe
Bereits 2007 und 2008 belegte Kaufland eine Spitzenposition – 2009 führt das Unternehmen nun das Feld an. Das gute Abschneiden zeigt, dass Kaufland seine Verantwortung in Sachen Umweltschutz und Nachhaltigkeit ernst nimmt. Das Unternehmen setzt damit Maßstäbe im verantwortungsvollen Umgang mit Fisch.
Grundlage sämtlicher Aktivitäten ist die nachhaltige Fisch-Einkaufspolitik des Unternehmens. Sie definiert Eckpunkte für die Gestaltung des Sortiments, die interne und externe Kommunikation sowie die Zusammenarbeit mit Lieferanten.
Kaufland führt derzeit bis zu 1 200 Fischartikel und baut sein Sortiment an Produkten aus nachhaltiger Fischerei und Aquakultur wie MSC- oder Bio-Fisch konsequent aus. Die Vielfalt in den Weltmeeren zu erhalten steht seit Jahren im Vordergrund. Stark bedrohte Fischarten wie Aal, Dornhai (Schillerlocke), Red Snapper, Marlin, Papageifisch, Rochen, Rotbarsch, Roter Thun (Blauflossen-Thun), Schwertfisch, Weißer Heilbutt, Wildstör und Wittling verkauft das Unternehmen daher nicht mehr. Derzeit werden weitere Fischarten auf ihren Gefährdungsgrad hin überprüft. Dabei werden auch die Umweltauswirkungen der eingesetzten Fangmethoden mit einbezogen.
Verantwortungsvoller Umgang mit Fisch
Wichtiger Bestandteil des Engagements in Sachen Fisch ist eine umfassende Information der Kunden – auch vor Ort in den Filialen. Dort sind nachhaltige Fischprodukte mit einem eigens entwickelten grünen Logo gekennzeichnet. Zudem wurde ein umfassendes Schulungsprogramm für Mitarbeiter zum Thema Nachhaltigkeit konzipiert. Um eine lückenlose Rückverfolgbarkeit der Produkte zu ermöglichen, arbeitet Kaufland gemeinsam mit seinen Lieferanten an einer transparenten Kennzeichnung seiner Produkte.
Ziel der nachhaltigen Fisch-Einkaufspolitik von Kaufland ist es, die weltweiten Fischbestände langfristig zu sichern und ihre Lebensräume zu bewahren. Nur so bleiben Fisch und Meeresfrüchte auch für zukünftige Generationen als wertvolle Nahrungsquelle erhalten.
Nachhaltige Sortimentspolitik
Verantwortung für Mensch und Natur zu übernehmen ist für Kaufland ein wichtiges Anliegen. Auch beim restlichen Sortiment legt das Unternehmen Wert auf Nachhaltigkeit: Seit vielen Jahren bietet Kaufland verstärkt regionale Produkte aus der Umgebung der Märkte sowie Bio- und FairTrade-Artikel an. Zudem hat Kaufland verschiedene Tierschutzmaßnahmen entwickelt und teilweise bereits umgesetzt, beispielsweise beim Thema Stopfmast und Lebendrupf von Gänsen. Nicht nur im Kerngeschäft, auch außerhalb zeigt das Unternehmen Engagement für Umwelt und Gesellschaft. So leistet es mit dem Umweltpädagogikprogramm „Erlebnis Umwelt“ einen wichtigen Beitrag in der Umweltbildung von Kindern und fördert zudem den Verband Deutscher Naturparke.