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Rauchwarnmelder

Kleine Lebensretter

Rauchwarnmelder im privaten Wohnraum sind lebensrettende Helfer und ihre Installation ist in mittlerweile 13 Bundesländern Pflicht. Teilweise gibt es aber noch Übergangsfristen für bestehende Bauten.

 

Erfahren Sie, welche Bundesländer dies betrifft und welche derzeit noch nicht. Lesen Sie außerdem unsere Tipps zur Installation und Wartung der Rauchwarnmelder und wer dafür zuständig ist.

Regelungen in den verschiedenen Bundesländern

 

Mit Ausnahme von Brandenburg, Berlin und Sachsen sind Rauchwarnmelder für Neu- und Umbauten in allen anderen Bundesländern bereits Pflicht. Mehrere Bundesländer verlangen, dass Rauchwarnmelder bis zu einer bestimmten Frist in Altbauten nachgerüstet werden. In Baden-Württemberg und Hessen muss das bis zum 31. Dezember 2014 geschehen. Bis 31. Dezember 2015 müssen alle Hausbesitzer in Bremen, Sachsen-Anhalt und Niedersachsen nachziehen. Die Nachrüstfrist in Nordrhein-Westfalen läuft bis 31. Dezember 2016, in Bayern bis 31. Dezember 2017, in Thüringen bis zum 31. Dezember 2018. In Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Rheinland-Pfalz und Schleswig-Holstein sind Rauchwarnmelder auch in Bestandsbauten bereits Pflicht. Und im Saarland sind diese bislang von der Pflicht ausgenommen.

Was Mieter und Vermieter wissen sollten

Zuständig für den Einbau der Melder ist meist der Eigentümer beziehungsweise Vermieter. Vorgeschrieben ist in der Regel, in allen Schlaf- und Kinderzimmern sowie im Flur Warnmelder anzubringen. Die Küche und das Bad sind ausgenommen, weil die Geräte dort Fehlalarme auslösen würden. Alternativen in diesen Räumen sind Wärme- oder Thermomelder. Rauchwarnmelder müssen an der Decke in einem Abstand von mindestens 50 Zentimetern zu Wänden, hervorragenden Trägern sowie Möbeln montiert werden. Ausgenommen sind spitz zulaufende Dachräume. Wo hier Rauchwarnmelder platziert werden, richtet sich jeweils nach Dachneigung und Raumhöhe.

Wartung

Ohne regelmäßige Wartung ist ein Rauchwarnmelder langfristig in seiner Funktion eingeschränkt und wird zu spät oder gar nicht vor Brandrauch warnen. In vielen Bundesländern fällt diese Aufgabe dem Vermieter oder Eigentümer zu, der sie selbst ausführen, dem Mieter übertragen oder ein externes Unternehmen damit beauftragen kann.

 

Wird die Wartung dem Mieter übertragen, sollte er sich die Bedienungsanleitung aushändigen lassen sowie die korrekte Installation und Platzierung in Schlaf- und Kinderzimmer sowie im Flur überprüfen. Außerdem muss kontrolliert werden, ob die Rauchwarnmelder äußere Schäden aufweisen und ihre Öffnungen für den Raucheintritt frei von Staub und Schmutz sind. 

 

Den Funktionstest löst man durch Drücken der Prüftaste aus. Bleibt das akustische Testsignal aus, müssen entweder die Batterien oder, wenn das nicht hilft, sogar das ganze Gerät ersetzt werden. Rauchwarnmelder mit nicht auswechselbaren Batterien, etwa Geräte mit dem „Q“-Zeichen, sind nach Herstellerangaben auszutauschen, in jedem Fall aber sobald die Störungsmeldung der Energieversorgung auftritt.

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