Als Abgang bezeichnet man den Nachgeschmack nach dem Schlucken des Weines. Er wird in der
Maßeinheit Caudalie, dem Abgang in Sekunden, gemessen und ist je nach Qualität des Weines mehr oder weniger andauernd
und intensiv.
Die italienischen Abruzzen sind eine raue und siedlungsarme Gebirgslandschaft in den Apenninen.
Dort wird an den zur Adria abfallenden Hügeln und Tälern im Schutz der mächtigen Bergmassive Wein angebaut. In dem
milden und ausgeglichenen Klima entwickeln sich reiche, aber nicht sehr schwere Weine. Die beherrschende Rebsorte bei
den Weißweinen ist die Trebbiano, aus welcher ein leichter Alltagswein gekeltert wird. Ebenfalls weit verbreitet sind
die roten Montepulciano-Reben.
Heutzutage sind die bekanntesten aromatisierten Weine Marsala und Wermut. Schon in der Antike
wurden dem Wein von Griechen und Römern häufig Kräuter und Honig beigemischt, auch im Mittelalter wurde Wein mit
Kräutern und Gewürzen aromatisiert.
Auslese ist nach Kabinett und Spätlese die dritte Prädikatsstufe von Qualitätsweinen.
Die Lese für diesen Wein darf frühestens eine Woche nach der Ernte von vollreifem Lesegut erfolgen. Alle unreifen und
kranken Beeren werden hierbei ausgesondert. Für jedes Anbaugebiet und jede Rebsorte gelten dabei unterschiedliche
Mostgewichte.