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Tipps & Spaß

Der 60plus-Typ

Gans – Ganz einfach!

Gänsegerichte gehören mittlerweile zu den Klassikern der deutschen Küche. Doch ursprünglich war die Gans als Nahrungsmittel nicht so bedeutsam wie das Huhn. Wegen ihres hohen Fettgehalts war sie besonders beim Adel beliebt.

 

Gänsefleisch soll in der kalten Jahreszeit von Oktober bis Januar übrigens am schmackhaftesten sein. Die Zubereitung ist aber nicht ganz einfach, denn die verschiedenen Teile der Gans brauchen unterschiedlich lange, um gar zu werden.

Herzhafte Gänsegerichte

Für den 60plus-Typ ist die Zubereitung einer Gans kein Problem: Die richtigen Handgriffe sitzen bereits. Sie wissen, dass eine Gans, die etwa 3 bis 4 Kilogramm wiegt, für 6 bis 8 Personen reicht. Mit Beilagen aus Gemüse und Obst (wie zum Beispiel Rotkohl, Äpfel und Birnen) und geschmackvollen Soßen ergänzen Sie Ihren Gänsebraten herzhaft und vitaminreich.

Gebratene Gans mit Rotkohl
Bei unserer Gebratenen Gans mit Rotkohl sorgt Balsamicoessig in der Soße für einen herzhaften Geschmack. Die Gans rundum würzen, mit Thymian einreiben und mit einer Apfel-Rosinen-Masse füllen. Für den Rotkohl werden Schalotten mit Apfelspalten angedünstet und mit Rotweinessig und Apfelsaft gegart. Würzen und servieren. Dazu schmecken Knödel.

Gänsebrust à l'Orange

Für unsere Gänsebrust à l'Orange einfach zwei Orangen filetieren und würfeln. Die dritte Orange mit Schale in Scheiben schneiden. Gänsebrüste an der Hautseite einschneiden, würzen und von beiden Seiten scharf anbraten. Orangenwürfel, -saft, -likör, Brühe und Weißwein zugießen. Gänsebrüste mit Orangenscheiben belegen und im Backofen garen. Soße zubereiten, anrichten – fertig.

 

So klappt's mit der Zubereitung

Gänsegerichte zuzubereiten, nimmt etwas Zeit in Anspruch. Der 60plus-Typ weiß jedoch, dass man danach mit einem leckeren Essen belohnt wird. Junge Gänse eignen sich von ihrer Größe und ihrem Geschmack her am besten für die Zubereitung. Falls Sie eine gefrorene Gans zubereiten wollen, planen Sie eine lange Tauzeit mit ein (circa 36 Stunden). 

 

Wegen der Salmonellengefahr ist es ratsam, die Gans im Kühlschrank in einem Sieb aufzutauen. Das Tauwasser sollten Sie anschließend unbedingt wegschütten. Danach können Sie die Gans waschen und weiterverarbeiten. Dabei ist es wichtig, dass Sie die Gans vollständig durchgaren. Obwohl Gänsefleisch zu den fettreicheren Geflügelsorten zählt, hat es doch einiges zu bieten. So haben 100 Gramm zwar rund 340 Kilokalorien und 31 Gramm Fett, jedoch circa 15 Gramm Eiweiß und 420 Milligramm Kalium, 12 Milligramm Kalzium und 184 Milligramm Phosphor. Gänsefleisch ist ebenso reich an B-Vitaminen.

Gänsebrust mit Äpfeln und Birnen

Schön klassisch und einfach lecker: unsere 

Gänsebrust mit Äpfeln und Birnen. Hierfür die Gänsebrüste würzen und auf der Hautseite anbraten. Anschließend wenden und erneut braten. Äpfel und Birnen in Spalten schneiden, andünsten und mit Honig abschmecken. Mit Weißwein und Brühe ablöschen. Soße andicken, Knödel zubereiten und die Gänsebrüste in Scheiben schneiden. Alles zusammen anrichten und servieren.

Unser Fettspartipp: Die Haut der Gans mit einer Gabel rundherum einstechen, so tropft beim Braten das Unterhautfett heraus. Den Bratensatz können Sie dann mit einem Löffel entfetten.

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