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Tipps & Spaß

Der 60plus-Typ

Zutaten mit wärmender Wirkung

Mit zunehmendem Alter sind kalte Hände und Füße keine Seltenheit. Verantwortlich dafür sind Stoffwechselvorgänge, die mit den Jahren träger werden. Dadurch wird der Körper weniger gut durchblutet und man friert.

 

Durch die Verwendung „anregender“ Zutaten, wie zum Beispiel scharfen Gewürzen, können Sie Ihre Speisen nicht nur ganz leicht aufpeppen sondern auch den Stoffwechsel wieder auf Trab bringen. Wir zeigen, wie es geht.

So kurbeln Sie mit Gewürzen den Stoffwechsel an

Scharfe Gewürze geben vielen Gerichten geschmacklich das gewisse Etwas. Doch was verbirgt sich eigentlich hinter den Substanzen, die in Chili und Co. stecken und für die Schärfe verantwortlich sind? Diese sogenannten Bioaktivstoffe sind Substanzen, die von der Pflanze zum eigenen Schutz vor Umwelteinflüssen wie UV-Strahlung oder Schädlingen gebildet werden. So haben diese Bioaktivstoffe einen für die Pflanze schützenden Effekt, gleichzeitig heizen sie uns beim Essen ein. Dazu gehören das Capsaicin in Chili, Pfeffer und Ingwer, Senföle in Senf, Meerrettich und Zwiebeln sowie das Kurkumin in Kurkuma.

Durchblutungsfördernd
Es wird vermutet, dass die scharfen Substanzen Wärme- und Schmerzrezeptoren reizen. Das regt die Durchblutung an, was wiederum die Geschmacksknospen sensibilisiert. Schärfe aktiviert zudem den Speichelfluss, die Verdauungsenzyme sowie die Bewegung von Magen und Darm. Somit werden Gerichte wie unser „Paprika-Zwiebelfleisch“ besser verträglich.

Paprika-Zwiebelfleisch

Unser Paprika-Zwiebelfleisch heizt Ihnen mit Chili und scharfem Paprikapulver ein. Und so gehts: Fleisch anbraten, Zwiebel und Paprikawürfel hinzugeben und andünsten. Tomatenmark hinzufügen und anrösten. Dann Bier und Brühe angießen und schmoren. Paprika-Zwiebelfleisch mit Salz, Chili- und Paprikapulver abschmecken, andicken und mit frischem Landbrot servieren.

Wie erkennt man eigentlich, welche Chilischoten besonders scharf sind? Als Regel gilt: je kleiner, desto schärfer. Die Farbe spielt dabei keine Rolle. Getrocknet sind die Schoten noch schärfer. Da Capsaicin hitzefest ist, können Sie die Chilischoten ruhig mitgaren. Dies gilt nicht für die Senföle. Kochen nimmt hier die Schärfe. Deshalb Meerrettich und Co. erst nach dem Garen frisch zugeben.

Unser Zubereitungstipp:

Capsaicin sitzt vor allem in den Kernen und Innenwänden. Entfernen Sie deshalb bei frischen Chilischoten und Peperoni das Innere, wenn Sie Ihr Essen nicht allzu scharf mögen. Bringen Sie dabei die Hände nicht mit den Schleimhäuten in Berührung, denn es brennt sehr stark.

Auch viele Wintergewürze wie Kardamom, Zimt, Nelken oder Muskat besitzen eine wärmende Wirkung. Sie regen die Ausschüttung der Katecholamine an. Das sind körpereigene Hormone, die den Kreislauf auf Touren bringen. Probieren Sie es aus mit den beiden folgenden Rezepten.

Rinderfilet mit Gewürzbutter und Rosenkohl-Kartoffelstampf

Beim leckeren Rinderfilet mit Gewürzbutter und Rosenkohl-Kartoffelstampf kommen Nelke, Anis, Zimt, Muskat und Chili zum Einsatz. Dieses Gericht ist einfach zuzubereiten: Als erstes Butter würzen und zu kleinen Talern formen. Gegarte Kartoffeln und Rosenkohl mit Milch und restlicher Butter zerstampfen und pikant abschmecken. Zum Schluss die Steaks braten. Nun können Sie sie anrichten, Buttertaler darauf schmelzen lassen und mit dem Rosenkohl-Kartoffelstampf servieren.

Lachs mit Gewürz-Graupen-Risotto

Der Lachs mit Gewürz-Graupen-Risotto bringt Ihren Stoffwechsel mit Muskat, Kardamom und Nelken auf Trab! Zuerst Champignons andünsten, dann Zwiebel und Graupen andünsten. Brühe zu Zwiebel und Graupen hinzugießen und garen. Lachs mit Kräuterzweigen und Tomaten im Backofen garen. Nun Champignons hinzugeben und mit erhitzen. Das Graupen-Risotto mit Crème fraîche verfeinern und mit den Gewürzen abschmecken. Alle Zutaten auf Tellern anrichten und Parmesan darüberstreuen.

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