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Tipps & Spaß

Der Family-Typ

Einmal kochen, zweimal genießen

Hier ein paar Kartoffeln und etwas Fleisch, da ein paar Erbsen – in fast jedem Haushalt bleibt nach dem Kochen etwas übrig. Wir zeigen Ihnen, wie Sie mit den richtigen Rezepten Zeit sparen und ohne viel Aufwand gleich doppelt genießen.

 

Als Family-Typ gelingt es mit diesen Tipps trotz eines vollen Terminkalenders Ihren Liebsten ein gesundes Essen auf den Tisch zu zaubern. Zudem können Sie Energie sparen: Ein voller Topf Kartoffeln braucht kaum mehr Energie als ein halbvoller.

Von der Hauptspeise zur feinen Zutat

Als Family-Typ sind Spaghetti Bolognese regelmäßig auf Ihrem Speiseplan zu finden. Die Soßenreste können Sie mit Reis mischen und am nächsten Tag als Füllung für Gemüse wie zum Beispiel Paprikaschoten verwenden. Gebratene, in Streifen geschnittene Hähnchenschnitzel werden zusammen mit klein geschnittenem Gemüse zum köstlichen Wokgericht. Tomatensoße „pur“ ist dagegen ein schneller Pizzabodenbelag. Gemischt mit passierten Tomaten und frischen Kräutern verwandelt sich die rote Soße aber auch zum pikanten Dip. Wenn Sie Reste von einem gemischten Salat haben, bieten sich diese zum Füllen von Wraps oder Fladenbrot an.

Obstreste vom Kuchenbacken rufen am Folgetag geradezu nach Pfannkuchen mit leckerem Obstkompott. Die dünnen Fladen können wiederum am nächsten Tag in Streifen geschnitten eine raffinierte Einlage im Gemüseeintopf sein. Schon haben Sie eine leckere „Flädlesuppe“ gezaubert. Gleiches gilt für Fischfilet: Einfach in große Würfel schneiden und in eine Gemüsesuppe geben.

Auch altes Brot zeigt sich im Handumdrehen wieder von seiner leckeren Seite. Für einen sommerlichen Brotsalat Ciabatta oder Baguette am besten toasten, grob würfeln und mit den übrigen Salatzutaten mischen. Ansonsten schmecken Brotwürfel auch als Croûtons. Besonders bei Kindern sehr beliebt sind „Arme Ritter“. Hierfür Toastscheiben in verquirlte Eiermilch tauchen, ausbacken und mit Zimt und Zucker, oder Kompott servieren.

Weitere Anregungen:

  • Heute Beilage, morgen Pfannengericht
  • Ab in den Ofen
  • Aus warm wird kalt

Unser Zubereitungstipp:

Aus festem Grießbrei lassen sich leckere Grießstäbchen zubereiten. Die Masse dafür in Scheiben schneiden, in Butter anbraten und mit Kompott servieren.

Spargel: Zum Schnitzel oder als Ragout 

Schnitzel mit deutschem Spargel ist eine leckere Kombination – probieren Sie diese doch einmal aus! Garen Sie den Spargel und braten Sie die Schnitzel. Die Sauce béarnaise bereiten Sie aus Butter, Eigelb und Weißwein zu. Fügen Sie Kräuter zur Soße hinzu und würzen Sie diese nach Belieben mit Salz, Pfeffer, Worcestersauce und Zitronensaft.

Von dem Gericht bleibt Spargel übrig? Kein Problem! Zaubern Sie daraus doch einfach ein 

Spargelragout. Der Spargel muss dafür in Stücke geschnitten werden. Dann stellen Sie eine Béchamelsoße aus Mehlschwitze, Spargelwasser, Milch und Käse her. Anschließend erhitzen Sie den Spargel darin kurz. Fertig!

Ratatouille: Von der Zander-Beilage zum Gemüseauflauf

Gemüse kann beim Kochen vielfältig eingesetzt werden, zum Beispiel als Beilage zum Fisch. Wie wäre es denn mit Zanderfilet mit Ratatouille, geschmortem Gemüse? Und so geht's: Würzen Sie die Zanderfilets und garen Sie diese im Backofen. Währenddessen schneiden Sie Paprikaschoten in Streifen, Zucchini und Auberginen in halbe Scheiben. Garen Sie das Gemüse zusammen mit gehackter Zwiebel und Knoblauch in einer Pfanne und servieren Sie es anschließend mit dem Fisch. Übrigens: Das Ratatouille kann auch kalt genossen werden!

Aus übrig gebliebenem Ratatouille können Sie einen Paprika-Zucchini-Auflauf kochen. Garen Sie dafür Kartoffeln und braten Sie Tomaten in einer Pfanne an. Dann Zucker überstreuen und leicht karamellisieren. Geben Sie die Tomaten und Kartoffeln in eine Auflaufform. Dann würzen Sie diese und verteilen das Ratatouille darauf. Zuletzt streuen Sie Mozzarella über den Auflauf und garen ihn im Backofen. Guten Appetit!

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